02.05.2019

Sonnenschutz per E-Mail: Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) informiert per Newsletter über Sonnenbrandgefahr

Achtung, Sonnenbrandgefahr! Schon im Frühjahr kann die ultraviolette (UV-)
Strahlung der Sonne so stark sein, dass sie gesundheitsschädlich wirkt. Betroffen
sind Haut und Augen. Dort kann UV-Strahlung gesundheitliche Schäden verursachen -
im schlimmsten Fall Hautkrebs. Schädlichen Konsequenzen durch zu hohe UV-Belastung
kann jedoch mit Schutzmaßnahmen vorgebeugt werden. Eine Orientierungshilfe dafür
bietet der UV-Index. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) informiert deshalb
ab sofort wieder regelmäßig über den UV-Index mit seinem UV-Newsletter.

"Der Mensch hat kein Frühwarnsystem für UV-Strahlung: Die Haut rötet sich erst,
wenn die Haut schon geschädigt ist. Und mit jedem Sonnenbrand - vor allem in der
Kindheit - steigt das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken", sagt BfS-Präsidentin
Inge Paulini. "Hautkrebs ist weltweit eine der Krebserkrankungen mit den stärksten
Zuwachsraten. In Deutschland erkrankt etwa jeder siebte Mann und jede neunte Frau
bis zum Alter von 75 Jahren an Hautkrebs - Tendenz steigend. Allein in Deutschland
verdoppeln sich die Neuerkrankungen alle 10 bis 15 Jahre. Dabei gibt es einfache
Maßnahmen, mit denen man sich schützen kann. Der UV-Newsletter hilft dabei", sagt
Paulini weiter.

Der UV-Newsletter wird von April bis September immer montags, mittwochs und frei-
tags per E-Mail versendet. Er enthält eine Drei-Tages-Vorhersage über den UV-Index
für 10 Vorhersagegebiete in Deutschland. Der UV-Index ist ein Maß für die höchste
sonnenbrandwirksame Bestrahlungsstärke, die von der Sonne während des Tages auf
einer horizontalen Fläche hervorgerufen wird. Dabei gilt: Je höher die sonnen-
brandwirksame UV-Bestrahlungsstärke, desto höher ist der UV-Index und je höher der
UV-Index, desto schneller kann bei ungeschützter Haut ein Sonnenbrand auftreten.

Die UV-Prognose hilft, Aktivitäten im Freien oder Tagesabläufe beispielsweise
bei der Arbeit, in Schulen oder Kindergärten so zu planen, dass übermäßige
UV-Belastungen vermieden werden können. Da die UV-Bestrahlungsstärke von der
Bewölkung ab-hängt, wird ein Wertebereich angegeben - der niedrige Wert steht für
den Tages-höchstwert bei vorhergesagter Bewölkung, der hohe Wert für den Tages-
höchstwert bei wolkenlosem Himmel. Ein Mausklick leitet Newsletter-Abonnenten
auf die BfS-Internetseite, wo die tagesaktuellen Messwerte, also der UV-Index im
Tagesverlauf, der derzeit 17 UV-Messstationen, angezeigt werden. Die Messwerte
werden alle 30 Minuten aktualisiert.

Ab einem UV-Index 3 ist Schutz erforderlich. Ab einem UV-Index 8 ist Schutz absolut
notwendig. Den besten UV-Schutz gewährleisten Maßnahmen in dieser Reihenfolge:
1. Starke Sonne meiden
2. Kleidung anziehen und Sonnenbrille tragen
3. Für noch unbedeckte Körperstellen Sonnencreme verwenden

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AplusA-online.de - Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)