22.05.2019

Gewalt- und Extremereignisse am Arbeitsplatz: Überfällen vorbeugen - Überfälle schadlos überstehen

Die Zahl der Raubüberfälle auf Ladengeschäfte nimmt zu. Einen absoluten
Schutz gibt es nicht. Aber Betriebe können vorbeugend einiges für die Sicherheit
ihrer Mitarbeiter tun. Wertvolle Tipps stehen dazu in der Arbeitssicherheits-
information "Gewalt- und Extremereignisse am Arbeitsplatz" der BGN (ASi 9.02).

Überfällen vorbeugen

Vorsorge zu treffen ist der erste Schritt um Überfälle zu verhindern.Schwachstellen
im Betrieb zu analysieren und Abhilfe zu schaffen wird im Fall der Fälle auch
den möglichen Schaden begrenzen. Technische und bauliche Maßnahmen im Innen- und
Außenbereich sind am wirksamsten und deshalb eine Grundvoraussetzung neben
organisatorischen und personenbezogenen Maßnahmen. So erhöhen beispielsweise
ungesicherte Türen und unzureichende Beleuchtung das Überfallrisiko deutlich.
Sind die baulichen und technischen Maßnahmen umgesetzt, folgen organisatorische.
Eine wesentliche Frage dabei: Wer kann im Notfall helfen oder wie kann schnellst-
möglich Hilfe sichergestellt werden?

Überfälle schadlos überstehen

Bei einem Überfall stehen alle unter Stress - Opfer und Täter. Die Situation
kann eskalieren. Damit das nicht passiert, ist es für Opfer wichtig, sich während
des Überfalls richtig zu verhalten. Notfallregel Nummer 1: Ruhe bewahren. Weil
schon die Ruhe zu bewahren nicht einfach ist, sollte das Verhalten für diese
Notsituation vorher geübt werden. Anleitung dazu gibt das BGN-Seminar "Gewalt-
prävention - Mehr Sicherheit durch Handlungskompetenz in Krisensituationen".
In Vortrag und Rollenspiel erlernen die Teilnehmer Gewaltsituationen mit Hilfe
organisatorischer und technischer Maßnahmen vorzubeugen, das richtige Verhalten
in der Krisensituation sowie präventive Planung bei der Opferbetreuung.

Zur BGN-Arbeitssicherheitsinformation "Gewalt- und Extremereignisse am Arbeitsplatz" (ASi 9.02)


AplusA-online.de - Quelle: Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN)