30.08.2019

Be and buy quiet - sei und kaufe leise

Großraumbüro, Werkstatt oder Stahlbauhalle: kann belästigend wirken, das
Wohlbefinden stören und in Abhängigkeit von Lautstärke und Einwirkung sogar
krank machen. Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) sowie die
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) haben sich näher mit
dem Thema auseinandergesetzt und Informationen sowie Tipps zusammengestellt.

In der Arbeitswelt trifft das Gehör auf eine vielfältige Geräuschkulisse. Es
kann unter anderem durch hohe, dauerhaft auftretende Schallintensitäten
geschädigt werden. Wie es gelingen kann, verschiedene Arbeitsbereiche möglichst
gehörfreundlich zu gestalten, zeigen Beispiele der BGHM.

Über die Wirkung auf das Gehör hinaus kann Lärm körperliche Reaktionen, wie z.
B. Erhöhung des Blutdrucks, auslösen. Vor allem in Industrie und Handwerk ist
die Lärmminderung durch die gezielte Auswahl leiserer Maschinen im Sinne eines
Buy-Quiet-Konzeptes von großer Bedeutung für den Arbeitsschutz. Für die
erfolgreiche Umsetzung dieses Konzeptes werden belastbare
Geräuschemissionsangaben der Hersteller von Maschinen benötigt. Die BAuA stellt
in einem nun veröffentlichten Bericht vor, wie sich die Umgebungskorrektur für
die Ermittlung von Geräuschemissionsangaben einfacher bestimmen lässt.

baua:bericht - Geräuschemission von Maschinen. Einfache näherungsweise Ermittlung der Umgebungskorrektur


AplusA-online.de - Quelle: Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (LIA.nrw)