26.08.2019

iQ Company AG

Berufsrisiko Sonne: Sicher vor Hitzestau und nachhaltig geschützt

Mit dem 21. April 2018 gehört UV-Schutzbekleidung zur „Persönlichen Schutzausrüstung“ und muss die Anforderungen der europäischen PSA-Verordnung EG 2016/425 erfüllen. Das heißt, Produzenten und Lieferanten von Arbeitsschutzbekleidung mit UV-Schutz müssen die geltenden Normen EN ISO 13688:2013 und EN 13758-2:2003+A1:2006 bzw. AS/NZS 4399:1996 nach entsprechenden Spezifikationen erfüllen. Bereits seit 2015 ist der weiße Hautkrebs als Berufskrankheit anerkannt und Arbeitgeber sind verpflichtet, ihre betroffenen Mitarbeiter vor UV-Strahlung zu schützen und entsprechende Schutz-Arbeitskleidung anzubieten. Mit der Einstufung von UV-Schutzbekleidung als europäische PSA wurden nun auch die funktionellen und qualitativen Abforderungen an UVSchutzkleidung und deren Auszeichnung definiert. Und leider wird das Problem auch nicht kleiner, derzeit wächst die UV-Belastung Jahr für Jahr in Deutschland wurden jüngst UV-Stärken gemessen, wie in Australien vor zehn Jahren. Am und im Wasser wie auch auf hellem Untergrund steigt die UVStrahlung durch Reflexion um bis zu 90 Prozent, selbst im Schatten ist man noch 50 Prozent der UVStrahlung ausgesetzt.  

Lösungsansätze 

Daher reicht es auch nicht aus, offenliegende Hautpartien einzucremen. Sonnencremes auch mit einem hohen Schutzfaktor sind eine kurzfristige und unbequeme Lösung. Sie entfalten ihre Wirkung nur durch dickes Auftragen, ca. 20 bis 30 Milliliter für einen Erwachsenen pro einmal Eincremen. Sonnencremes mit chemische UV-Filter sind dazu schweißtreibend und heizen zusätzlich ein, denn sie wandeln die UV-Strahlung in Wärme. Solche mit mineralischem UV-Filter lassen sich nur sehr zäh aufzutragen und vermitteln ein klebriges Gefühl auf der Haut. Beide Arten ziehen oft Staub an und müssen häufig nachgecremt werden müssen. 

Normale T-Shirts, etwa aus Baumwolle, bieten lediglich einen UV-Lichtschutzfaktor (LSF) von zehn, nass sogar nur noch von drei und bieten daher auch keine ausreichende Alternative, da dies bei starkem Schwitzen nass auf der Haut kleben. Dies ist sowohl unangenehm als gefährlich.

Eine Lösung sind UV-Schutz-Shirts und Mützen wie auch Nackenschutz für Bauhelme. Diese funktioniert rein physikalisch und ganz ohne chemische Imprägnierung. Das wird in der Regel durch den Einsatz von sehr feinen Filamenten in Kombination mit einer speziellen Webtechnik erwirkt. Mit speziellen Webtechniken entsteht ein mehrlagiges und sehr dichtes Gewebe, welches über 98 Prozent der UVA- und UVB-Strahlung blockiert. Die UV-Strahlung kommt nicht bis zur Haut kommt, dadurch entsteht ein angenehmes und luftiges Tragegefühl. Zudem sind diese Shirts auch für Allergiker bestens geeignet.  

Auftrag und Zertifizierung 

Da dem Bereich des UV Schutzes in der Vergangenheit nicht wirklich Beachtung geschenkt worden ist und ab Mai die Kosten für UV Schutzkleidung auch vom Arbeitgeber übernommen werden, ist hier viel Aufklärungsarbeit gefordert und auch Arbeitgeber müssen sich proaktiv informieren. Hilfe gibt es jedoch auch bei den Verbänden und so bietet beispielsweise die BG Bau Prämien für langärmlige UVSchutzshirts bereits an. 

Um sicheren und vorschriftsmäßigen Arbeitsschutz zu gewährleisten muss die Kleidung die Anforderungen der europäischen PSA-Verordnung, insbesondere der geprüften UV-Schutz EN 137582:2003+A1:2006, erfüllen. Im öffentlichen Bereich und im Verkehr, beispielsweise im Straßenbau, ist zusätzlich eine nach EN ISO 20471 zertifizierte hochsichtbare Warnkleidung zu tragen. Unternehmen sollten darauf achten, dass Anbieter entsprechende Zertifikate aufweisen können. Zudem sind weitere Nachweisdokumente von OEKO-TEX oder TÜV ein guter Indikator.  

iQ-UV

Für uns von iQ-UV lag es nahe, unsere Produktpalette von UV-Schutzkleidung für den Freizeitbereich zu erweitern und für den Arbeitsschutz fit zu machen. Warum auch nicht, denn wir haben bereits seit vielen Jahren unsere Kenntnisse perfektioniert, hochfunktionelle Bekleidung herzustellen, die neben modischer Aktualität einen besonders hohen UV-Schutz besitzt. Unsere Shirts sind aus ultraleichten und atmungsaktiven Materialien. Sie ermöglichen maximale Bewegungsfreiheit und schützen aufgrund ihrer speziellen Verarbeitung wirksam gegen die schädlichen UV-Strahlen. Alle unsere Produkte sind nach OEKO-TEX-100-Standard zertifiziert und werden auch vom TÜV-Rheinland und den Hohenstein Laboratories regelmäßig mit Bestnoten ausgezeichnet. Für Produkte im Arbeitsschutz mussten wir allerdings noch etwas weiterdenken, um die strengen PSA-Anforderungen zu erfüllen.  Wir haben dafür nun einen besonderen Stoff entwickelt: Das UV-Schutz-Doubleface ist ein zweilagiges Funktionsmaterial mit weichem Griff und angenehmen Tragegefühl – auch für Allergiker. Er ist atmungsaktiv, leicht und trocknet sehr schnell. Er besteht zu 64 Prozent aus recyceltem Polyester und 36 Prozent aus TENCEL®. Unser Polyestergarn wird zu 100 Prozent aus recycelten PET Flaschen hergestellt. Der Umwandlungsprozess von der Plastikflasche zum Polyestergarn erfolgt ausschließlich mechanisch, ohne chemische Zusätze. TENCEL® ist eine botanische Faser, die aus Holz gewonnen wird und deren Herstellung im geschlossenen Kreislauf besonders umweltfreundlich ist. Bekleidung aus TENCEL® ist sanfter als Seide, kühler als Leinen und saugfähiger als Baumwolle. Es vermindert auf natürlich Weise die Bakterienentwicklung und Geruchsbildung. Alles Eigenschaften, die für Arbeitsschutzkleidung wichtig sind. Durch das Zusammenweben der beiden Stoffe können wir für die Arbeitsschutzkleidung einen wirksamen UVSchutzfaktor von über 50 bieten. Damit haben wir den in der PSA-Verordnung geforderten Wirksamkeitsnachweis für UVA- und UVB-Schutz erbracht. Wir bieten im Bereich Arbeitsschutz ein UV-Shirt mit und ohne Warnschutz, einen Nackenschutz sowie verschiedene Kopfbedeckungen an. Wichtig zu wissen: Unser langarmiges UV-Shirt wurde von der BGBAU zertifiziert und ist in deren Katalog für die Arbeitsschutzprämien vertreten. 

Wir konnten verschiedene Kommunen und Unternehmen von unseren Produkten überzeugen, auch weil wir als kleines Unternehmen sehr kundenspezifisch auf die individuellen Wünsche bezüglich Farbe oder Logo-Aufdruck eingehen und durch die kurzen Transportwege schnell liefern können. Derzeit arbeiten wir mit 20 Ämtern und Firmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen. Darunter sind die Betriebe für die Abfallwirtschaft in Frankfurt, Hannover, Mainz, Mannheim und Wiesbaden sowie verschiedene Gartenbaubetriebe und -ämter wie das Baureferat Gartenbau in München sowie Bauunternehmen wie die Kutter GmbH & CO. KG in Memmingen. Sie alle nutzen unterschiedliche Produkte unserer UV-Schutzkleidung für alle Mitarbeiter, die im Freien arbeiten. 

Weitere Informationen unter www.iq-uv.com/arbeitsschutz. 

iQ-UV ist ebenfalls auf der A+A vom 5. bis 8 November 2019 in Halle 11 Stand 11E40 vertreten.

Ausstellerdatenblatt