14/06/2019

Heller Hautkrebs ist eine Berufskrankheit

Wer häufig im Freien arbeitet, benötigt besonderen Schutz

Wenn in der warmen Jahreszeit die Sonne vom blauen Himmel strahlt, beneidet so
mancher Büro- oder Werkarbeiter diejenigen, die beruflich oder auch privat viel
an der frischen Luft sein können. Doch so schön es ist, oft draußen zu sein -
in gesundheitlicher Hinsicht sind diese Menschen eher im Nachteil. Denn bei
ihnen ist das Risiko für Schädigungen durch UV-Strahlung besonders hoch.
Tatsächlich ist Hautkrebs die häufigste Krebserkrankung weltweit. An schwarzem
Hautkrebs erkranken in Deutschland circa 28.000 Menschen pro Jahr, an hellem
Hautkrebs sogar über 200.000.

Landwirte, Bauarbeiter und viele mehr

Aus diesem Grund ist seit Januar 2015 der helle Hautkrebs als Berufskrankheit
anerkannt. Betroffen sind beispielsweise Landwirte, Bauarbeiter, Gärtner,
Seeleute, Sportlehrer, Kindergärtner, Mitarbeiter der Stadtreinigung, Arbeiter
in Steinbrüchen oder im Kanalbau sowie LKW- und Taxifahrer. Sie sind häufig
stundenlang der prallen Sonne ausgesetzt. Diese andauernde UV-Strahlung
schwächt langfristig die Zellen und auch das Immunsystem der Haut, die
Körperhülle kann die dadurch entstandenen Schäden nicht mehr selbst reparieren,
wodurch heller Hautkrebs entstehen kann. Daher ist gerade für die genannten
Berufsgruppen gute Vorbeugung unerlässlich, zumal besonders bei Sommerhitze
viele "Outdoor-Täter" mit leichten Tops oder gar mit freiem Oberkörper
arbeiten. In solchen Fällen wird häufig ein medizinischer Sonnenschutz
empfohlen. So wurde in einer Studie nachgewiesen, dass etwa Actinica Lotion
die Vorbeugung von hellem Hautkrebs unterstützen kann. Der Lichtschutzfaktor
beträgt 50+ und beinhaltet UV-A sowie UV-B-Schutz. Am besten wird die Sonnen-
lotion täglich vor der Arbeit aufgetragen und zwischendurch - vor allem bei
langen Außenaufenthalten und Schwitzen - regelmäßig nachgecremt.

Weitere Schutzmaßnahmen

Ein paar weitere Maßnahmen sind ebenfalls empfehlenswert. Dunkle, dichtgewebte
Kleidung hält die UV-Strahlen ab, eine Kopfbedeckung sowie eine geprüfte
Sonnenbrille beschirmen das Gesicht zusätzlich. Mehr Tipps gibt es unter
www.action-gegen-hellen-hautkrebs.de. Und nicht zuletzt sollte der Arbeitgeber
zum Schutz seiner Angestellten beitragen - etwa mit dem Einsatz von Sonnensegeln
und der Verlagerung der Arbeit in Zeiten mit geringerer UV-Belastung, am frühen
Morgen oder am späten Nachmittag.

Gesundheitskampagne

Gegen Hautkrebs lässt sich etwas tun. Die Kampagne "Action! 1 Minute für die
Hautgesundheit - Gemeinsam gegen Hellen Hautkrebs" informiert rund um dieses
Thema. Interessierte und Betroffene erfahren, welche Therapieoptionen es gibt,
welche vorbeugenden Maßnahmen getroffen werden können und woran sich heller
Hautkrebs erkennen lässt. Website-Besucher können das eigene Risiko mithilfe
eines kurzen Tests bestimmen und Produktproben eines medizinischen
Sonnenschutzes per E-Mail bestellen.

Kampagnenseite "Action! 1 Minute für die Hautgesundheit - Gemeinsam gegen Hellen Hautkrebs"


AplusA-online.de - Quelle: medical relations GmbH