10.07.2019

Wie viel Technik braucht ein Dienstwagen?

Wird ein neuer Dienstwagen angeschafft, sollte genau geprüft werden, ob
angebotene Serienausstattungen ausreichend sind, ob die gesetzlichen
Anforderungen laut Gefährdungsbeurteilung erfüllt werden und darauf geachtet
werden, welche technischen Features für welche Branche tatsächlich Sinn machen.

In der aktuellen Ausgabe von etem 2.2019 - Magazin für Prävention,
Rehabilitation und Entschädigung der Berufsgenossenschaft Energie Textil
Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) werden die zehn wichtigsten technischen
Systeme für die Ausstattung von Dienstwagen vorgestellt.

Die Serienausstattung umfasst in fast allen Fahrzeugklassen bereits Airbags für
Front- und Seitenschutz sowie Brems- und Fahrstabilitätsregelungen wie ABS und
ESP. Darüber hinaus stehen viele weitere technische Hilfsmittel zur Verfügung,
die zu Sicherheit und Komfort während der Fahrt beitragen können. Bei der
Auswahl eines Kraftfahrzeugs sollte immer individuell geprüft werden: Welche
Transportaufgaben müssen bewältigt werden? Wie viele Personen sollen
transportiert werden? Und was sind die gewünschten Fahrleistungen? Spezielle
Zubehörteile wie Werkstattausbauten für den Kastenwagen oder ein Dachträger zum
Leitertransport werden von vielen Fahrzeugausstattern bereits in Form von
maßgeschneiderten Lösungen für die gängigen Branchen angeboten. Doch nicht zu
vergessen ist bei der Wahl und Ausstattung des Dienstfahrzeugs die
Gefährdungsbeurteilung: Der Unternehmer hat die mit ihrer Arbeit verbundenen
Gefährdungen für die Beschäftigten zu ermitteln und entsprechende
Schutzmaßnahmen festzulegen. Dabei ist der Stand der Technik zu beachten.

Diese zehn technischen Features sollte man kennen: Toter-Winkel-Assistent,
Automatische Abstandsregel- und Bremssysteme, Einparkhilfen, Xenon-, LED- und
Laserlichtsysteme, Navigationssysteme, Ergonomischer Fahrersitz,
Freisprecheinrichtung, Feuerlöscher und Erste-Hilfe-Material, Systeme zur
Ladungssicherung in Kombifahrzeugen und natürlich Verkehrszeichenbeobachter.
Doch es sollte mit Bedacht gewählt werden, was sinnvoll ist. Denn eine
automatische Einparkfunktion hilft dem Auslieferungsfahrer eines Dentallabors
im Stadtverkehr mehr als dem Monteur an einer Windkraftanlage, welchem wiederum
eine automatische Abstandsregelung auf langen Autobahnfahrten einen deutlichen
Sicherheitsgewinn bringt. In der Gefährdungsbeurteilung ist daher festzulegen,
über welche Ausstattung ein Firmenfahrzeug verfügen muss.

Der komplette, ausführliche Artikel "Alles an Bord?" mit den zehn technischen
Ausstattungsfeatures für Dienstwagen ist nachzulesen in etem 2.2019 - Magazin
für Prävention, Rehabilitation und Entschädigung der Berufsgenossenschaft
Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM)

Zum Artikel im BG ETEM-Magazin


AplusA-online.de - Quelle: Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM)