13/01/2014

Ideen gesucht, um Schutz vor Gefahrstoffen zu verbessern

Noch bis Ende März können sich Einzelpersonen, Personengruppen, Unternehmen und
Organisationen am Deutschen Gefahrstoffschutzpreis beteiligen. Das
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat den mit 5.000 Euro
dotierten Preis bereits zum zehnten Mal ausgeschrieben. Gesucht werden
praktische Lösungen, die den Umgang mit Gefahrstoffen sicherer machen.

Mit dem Preis möchte das Bundesarbeitsministerium neue Ideen und Anregungen,
die den Schutz vor gefährlichen chemischen Stoffen verbessern, der breiten
Öffentlichkeit bekannt machen. Dazu gehören die Entwicklung und Einführung
weniger gefährlicher Stoffe, Produkte und Verfahren genauso wie modellhafte
Lösungen für sicherheitstechnische, organisatorische und hygienische
Anforderungen beim Umgang mit Gefahrstoffen. Als preiswürdig gelten auch
Initiativen im Bereich der Schulung, Motivation oder Beteiligung von
Beschäftigten sowie besondere Verdienste um das Erkennen stoffbedingter
Gefahren am Arbeitsplatz und der öffentliche Einsatz für den Gefahrstoffschutz.

Am Deutschen Gefahrstoffschutzpreis können Einzelpersonen, Personengruppen,
Unternehmen und Organisationen teilnehmen. Nennungen für den Preis können bis
zum 31. März 2014 formlos an die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und
Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund erfolgen. Die Unterlagen sollten eine
Charakterisierung des Teilnehmers, der Art der durchgeführten Maßnahmen und der
erreichten beziehungsweise erwarteten Verbesserung enthalten - auch eine
Kurzfassung dieser Angaben, die einen Umfang von etwa einer Seite hat.
Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Über die Vergabe des
Preises entscheidet eine unabhängige Jury. Die BAuA ist berechtigt, die
eingereichten Beiträge öffentlich darzustellen. Die Preisträger werden bis
spätestens Ende Juli 2014 benachrichtigt.

Die gesamte Ausschreibung und Beispiele guter Praxis aus den vergangenen
Wettbewerben gibt es auf der BAuA-Internetseite
www.baua.de/gefahrstoffschutzpreis.

Weitere Informationen


AplusA-online.de - Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)