27.10.2015

#zukon15: Politik, Gesundheitswesen und Digitalszene diskutieren über Gesundheit in der digitalen Welt

Telemedizin, Netzsprechstunde, Gesundheitsapps, Fitnesstracker - das
Gesundheitswesen verändert sich rasant. Die Digitalisierung beeinflusst zwar
alle Lebensbereiche, beim besonders sensiblen Thema Gesundheit geht es jedoch
nicht nur um das technisch Machbare, sondern auch um Ethik, Wirtschaftlichkeit
und Verbraucherschutz. Auf Einladung der Techniker Krankenkasse (TK)
diskutieren kurz vor der internationalen Funkausstellung (IFA) in der
Hauptstadt über 300 Experten aus Politik, Gesundheitswesen und digitaler Szene
darüber, wie die digitale Gesellschaft gesund gestaltet werden kann.


 
Den Anfang machte der Staatssekretär des Bundesgesundheitsministeriums Lutz
Stroppe. Er wies in seiner Rede darauf hin, dass die Teilhabe am
technologischen Fortschritt in der Medizin eine Gemeinschaftsaufgabe aller
Partner im Gesundheitswesen sei. "Neue Technologien können uns helfen, unser
gutes Gesundheitssystem noch besser zu machen. Sie tragen dazu bei, die
demographischen Herausforderungen erfolgreicher anzugehen und eine
flächendeckende medizinische Versorgung auf hohem Niveau dauerhaft
sicherzustellen. Das setzt aber die Bereitschaft voraus, sich konsequent mit
den Möglichkeiten neuer Technologien auseinanderzusetzen. Unser Ziel ist es,
dass Patientinnen und Patienten, aber auch Ärztinnen und Ärzte vom
medizinischen Fortschritt profitieren, und zwar unabhängig von ihrem Wohnort.
Mit dem E-Health-Gesetz haben wir daher die notwendigen Rahmenbedingungen
gesetzt, um den Aufbau einer sicheren Telematikinfrastruktur endlich zu
ermöglichen und Telemedizin in die Regelversorgung aufzunehmen."

AplusA-online.de - Quelle: Techniker Krankenkasse TK