08.09.2010

Weniger Arbeitsunfälle am Bau

Die Zahl der Arbeitsunfälle in der Bauwirtschaft ist erneut zurückgegangen.
2009 verunglückten bundesweit 115.177 Beschäftigte. Das waren 5.428 weniger als
im Vorjahr und über 160.000 weniger als vor zehn Jahren, berichtete Jutta
Vestring, Mitglied der Geschäftsführung der Berufsgenossenschaft der
Bauwirtschaft: "Jeder verhütete Unfall bedeutet weniger menschliches Leid und
eine wirtschaftliche Entlastung für die Unternehmen." Die BG BAU betreut über
420.00 Mitgliedsunternehmen mit 2,6 Millionen Versicherten.

Auch "konjunkturbereinigt" gingen die Zahlen zurück: Die Unfallquote je 1.000
Beschäftigte war 2009 mit 65,1 Arbeitsunfällen so niedrig wie noch nie. Im
Vorjahr lag sie um drei Prozent höher, zehn Jahre zuvor waren es sogar über 50
Prozent mehr. Tödlich gingen 2009 noch 114 Unfälle aus, 55 weniger als im
Vorjahr und 217 weniger als vor zehn Jahren. Die meisten tödlichen Unfälle
geschahen durch Abstürze von Gerüsten, Dächern und Leitern. An zweiter Stelle
folgten Rutsch- und Sturzunfälle sowie Unfälle durch herab fallende
Gegenstände. Die Zahl schwerer Arbeitsunfälle, die 2009 zu neuen Renten führte,
ist seit dem Vorjahr ebenfalls um zwei Prozent auf 3.573 gesunken. Für die
Opfer von Arbeitsunfällen zahlte die BG BAU im Jahr 2009 1,4 Milliarden Euro
für Heilbehandlungen, Rehabilitationsmaßnahmen und Renten.


Weitere Informationen in einer Pressemeldung vom September 2010.


AplusA-online.de - Quelle: Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU)