15.02.2019

Tipps gegen Wintermüdigkeit und Schlafmangel

Müdigkeit hat verschiedene Ursachen. Im Winter schüttet der Körper wegen
Tageslichtmangels vermehrt das "Schlafhormon" Melatonin aus, weshalb man im
Schnitt eine halbe Stunde mehr Schlaf benötigt. Doch unabhängig von der
Winterzeit schlafen die Deutschen grundsätzlich schlecht und zu wenig. Das kann
fatale gesundheitliche Folgen haben bis hin zu der Begünstigung einer
Alzheimererkrankung und zu einem vermehrten Unfallrisiko auf Straßen und am
Arbeitsplatz führen. Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro
Medienerzeugnisse (BG ETEM) klärt zum Thema Wintermüdigkeit sowie den Folgen
von Schlafmangel in ihrer aktuellen Versichertenzeitung "impuls 06/2018" auf
und gibt hilfreiche Tipps, fit und gut ausgeschlafen durch den Winter zu kommen.

Die Deutschen schlafen schlecht, angeblich rund 80 Prozent behaupten das von
sich. Leistungs- und Termindruck, Überstunden und Freizeitstress sorgen für
Schlafmangel. Und das ist ein Risiko für sich selbst und für andere. Nach
weniger als vier Stunden Nachtruhe ist das Risiko für einen Verkehrsunfall 11,5
Mal höher als nach sieben Stunden Schlaf. Konzentrationsschwäche und ein
verringertes Reaktionsvermögen nach zu wenig Schlaf führen am Arbeitsplatz bei
der Bedienung von Maschinen oder Fahrzeugen zu einer erhöhten Unfallgefahr.
Denn Schlafentzug wirkt ähnlich wie Alkohol: Ist ein Mensch beispielsweise 22
Stunden ohne Schlaf, beeinträchtigt das sein Reaktionsvermögen so sehr, als
hätte er 1,0 Promille Alkohol im Blut. Im Straßenverkehr reicht es, wenn bei
100 km/h Geschwindigkeit nur kurz die Augen zufallen. Das entspricht einem
totalen Blindflug über 80 Meter Strecke.

Tipps gegen Schlafmangel
Doch was kann man nun gegen Müdigkeit und Schlafmangel tun? Sechs Tipps schaffen
hier Abhilfe. Die BG ETEM empfiehlt, viel Zeit draußen zu verbringen, um möglichst
viel Lichtintensität zu tanken. Neben viel Bewegung zur Stärkung des Immunsystems,
sollte ab und an der Kreislauf z. B. durch Wechselduschen angeregt werden.
Ein paar Stunden vor dem Schlafen besser nichts mehr essen und Koffein vermeiden.
Vor dem Einschlafen am besten ein gutes Buch lesen statt sich mit Smartphone
oder Tablet zu beschäftigen. Und das Schlafzimmer sollte immer gut abgedunkelt
sein.

Der komplette Artikel ist in der aktuellen Ausgabe von impuls 06/2018, der
Zeitung der BG ETEM für Beschäftigte in Mitgliedsbetrieben, nachzulesen, u. a.
mit den ausführlichen sechs Fit-Tipps gegen Wintermüdigkeit und für einen
erholsamen Schlaf. Weiterführende Infos zum Thema Müdigkeit am Steuer bieten
die Aktionsseiten "Vorsicht Sekundenschlaf!" des Deutschen Verkehrssicherheitsrats
(DVR) unter www.dvr.de (im Menü unter "Kampagnen").

Zum kompletten Artikel ist in der aktuellen Ausgabe von impuls 06/2018


AplusA-online.de - Quelle: Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM)