27.04.2016

Tipps gegen Bürolärm

Durch den Wandel der Arbeitswelt hat die Kommunikation zwischen den
Beschäftigten an Bedeutung gewonnen. Immer häufiger führen Unternehmen offene
Bürostrukturen ein, was eine höhere Geräuschkulisse mit sich bringt. Doch Lärm
im Büro zerrt an den Nerven. Die gesetzliche Unfallversicherung VBG macht im
Rahmen des internationalen Tags gegen Lärm am 27. April auf störenden Bürolärm
aufmerksam.

"Die üblichen Geräuschquellen im Büro sind Telefone, Drucker und Klimaanlagen,
vor allem aber auch die Stimmen der Kolleginnen und Kollegen", erklärt Andreas
Stephan, Sachgebietsleiter Büro bei der VBG. Dieser Lärm kann zu Anspannung,
Nervosität und Unzufriedenheit führen. "Ebenso kann er Auswirkungen auf die
Konzentration und Leistungsfähigkeit haben", ergänzt Jasmine Kix, Beraterin
Arbeitspsychologie der VBG. Wer die Gestaltung der Büroräume gut plant, fördert
Produktivität, Arbeitszufriedenheit und Wohlbefinden seiner Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter.

Drei Einrichtungselemente mit lärmreduzierender Wirkung:


  • Schallabsorbierende Stellwände vermindern die Schallausbreitung zwischen den Arbeitsplätzen.

  • Deckensegel über den Arbeitsplätzen reduzieren die Reflexion des Schalls an der Decke.

  • Schallabsorbierende Möbeloberflächen, wie Schranktüren, Seiten- und Rückwände,schwächen ebenfalls den Lärm ab.



Weitere Maßnahmen zur Lärmreduzierung lassen sich zum Beispiel bei der Wahl der
Arbeitsmittel sowie der Arbeitsorganisation im Allgemeinen umsetzen. Mehr
Informationen zum Thema Büroakustik und den Möglichkeiten der Lärmverminderung
im Büro finden Interessierte in der Broschüre "Akustik im Büro - Hilfen für die
akustische Gestaltung von Büros.


Broschüre "Akustik im Büro - Hilfen für die akustische Gestaltung von Büros"


AplusA-online.de - Quelle: VBG