28.02.2018

Tenwinkel erhält staatlicher Unterstützung bei der Investionin in eine KEMPER-Hallenlüftung

Arbeitsschutz sicherstellen und gleichzeitig Investitionskosten sparen:
Die Tenwinkel GmbH & Co. KG hat bei der Anschaffung einer neuen Absaugtechnik
staatliche Fördertöpfe in Anspruch genommen. Auf der Grundlage eines
unabhängigen Energiekonzepts plante die KEMPER GmbH die neue Hallenlüftung. Mit
der kosteneffizienten Investition eilt der Hersteller technischer Betonteile
dem Ende der Übergangsfrist für die Absenkung des allgemeinen Staubgrenzwerts
Ende 2018 voraus.

Weil die Sicherheit der Mitarbeiter bei Tenwinkel oberste Priorität hat, wollte
das Unternehmen den Arbeitsschutz weiter ausbauen. Wegen der
Gesundheitsgefahren durch die bei der Metallbearbeitung entstehenden Rauche,
Partikel und Gase hat die Reinhaltung der Produktionsluft eine große Bedeutung.
Tenwinkel fällte die Entscheidung, in das Hallenlüftungssystem KemJet zu
investieren.

Arbeitsschutz und Kosteneffizienz in einem Konzept
In der Folge plante die KEMPER GmbH nicht nur die Absaugtechnik, sondern legte
die Investition kostengünstig mit einem Förderprogramm des Bundesamtes für
Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) aus. Während das "Einzelmaßnahmen
Programm" den Ersatz oder die Neuanschaffung von Querschnittstechnologien ab
einer Investitionssumme von 2.000 Euro mit einem maximalen Zuschuss von 30.000
Euro fördert, sind beim Programm "Optimierung technischer Systeme" Neu-,
Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen förderfähig. Aufgrund der Höhe der
Gesamtinvestition von mehr als 20.000 Euro - ab dieser Grenze lohnt die
Optimierung technischer Systeme - entschied sich Tenwinkel für das erweiterte
Programm.

Voraussetzung zur Bewilligung war die Beauftragung eines unabhängigen
Energieberaters. Selbst dieser ist im Rahmen der Investitionshilfe zu 60 Prozent
förderfähig. Kosten für den durch KEMPER empfohlenen Energieberater entstehen
nur im Erfolgsfall, sobald der Zuwendungsbescheid vorliegt. Auf Grundlage des
Energiekonzepts stellte Tenwinkel den Antrag bei der BAFA. Weil die Ausführung
der Förderprogramme keine Genehmigung voraussetzt, beauftragte Tenwinkel KEMPER
direkt für die Installation des Hallenlüftungssystems. Dank der staatlichen Förderung
spart der Hersteller ca. 30 Prozent der Investitionssumme.

Unkomplizierte Abwicklung der Investition
"Die Beanspruchung des Förderprogramms war sehr einfach und unkompliziert", sagt
Stefan Tenwinkel, Mitgeschäftsführer von Tenwinkel. "Uns wurde die Arbeit durch
KEMPER und den Energieberater sehr erleichtert, sodass wir keinen großen zeitlichen
Aufwand hatten." Die Antragstellung erfolgte binnen 14 Tagen. KEMPER montierte die
Anlage ohne Beeinträchtigung der Produktion.

Als Ergänzung zu den bereits vorhandenen mobilen Punktabsauggeräten von KEMPER
reinigt KemJet die gesamte Hallenluft von schädlichen Partikeln. In einem
Kreislauf saugt das System die kontaminierte Luft an, reinigt die gefährlichen
Partikel ab und führt die saubere Luft wieder zurück. Dadurch schützt Tenwinkel
nicht nur die Schweißer selbst, sondern auch unbeteiligte Mitarbeiter in der
Produktion. "Die Qualität der Hallenluft hat sich deutlich verbessert. Der Effekt
ist für alle unsere Mitarbeiter sichtbar. Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden",
bilanziert Geschäftsführer Markus Tenwinkel, der mit seinem Bruder Stefan das
Unternehmen führt.

Grenzwerte: Tenwinkel stellt sich rechtssicher auf
Mit der Neuanschaffung des Hallenlüftungssystems stellt sich Tenwinkel
vorauseilend auf weitere Grenzwert-Verschärfungen ein. Bis Ende 2018 gilt eine
Übergangsfrist, in der teilweise noch der alte Grenzwert von 3 mg/m³ für
alveolengängige Staubpartikel in Betrieben gelten kann. Ab Ende 2018 gilt der
neue Grenzwert von nur noch 1,25 mg/m³ für alle metallverarbeitenden Betriebe.

AplusA-online.de - Quelle: KEMPER GmbH