04/04/2018

Sichere Entsorgung: KEMPER erhält Patent auf kontaminationsfreien Staubaustrag

Mehr Sicherheit für die Entsorgung von Gefahrstoffen beim Schweißen: Die KEMPER
GmbH hält ab sofort ein Patent auf ihren kontaminationsfreien Staubaustrag.
Damit schließt der Hersteller von Absauganlagen und Filtersystemen die
Gefahrstoffkette von der Entstehung bis zur Entsorgung und sorgt damit für
einen gesteigerten Arbeitsschutz für die Mitarbeiter in metallverarbeitenden
Betrieben. Die besondere Technik kommt in dem mobilen Absauggerät MaxiFil Clean
und weiteren Produkten zum Einsatz.

"Mit unserem kontaminationsfreien Staubaustrag denken wir den Arbeitsschutz
entlang der Gefahrstoffkette konsequent weiter", betont KEMPER-Geschäftsführer
Björn Kemper. "Die Möglichkeit der sauberen Entsorgung von
Schweißrauch-Sammlungen steigert den Arbeitsschutz in metallverarbeitenden
Betrieben abermals."

Nach der Absaugung und Filterung gestaltet KEMPER auch die nachgelagerte
Entsorgung mit einem hohen Maß an Verantwortungsbewusstsein für die
Mitarbeitergesundheit. Je nach Beschaffenheit sind herkömmliche Absaugsysteme
zwar in der Lage, den Schweißrauch effektiv zu erfassen und selbst
alveolengängige (lungengängige) Partikel in einem hohen Grad abzuscheiden. Bei
der Entsorgung werden Schweißer den Gefahrstoffen während der Entleerung der
Sammelbehälter allerdings oftmals wieder ausgesetzt.

Mitarbeiter kommen nicht mit Feinstaub in Berührung
"Mit unserer Entwicklung sind Schweißer auf der sicheren Seite. Zu keiner Zeit
des Absaugprozesses kommen sie mit den ultrafeinen Partikeln in Berührung",
erklärt Kemper. Denn die Entsorgung in KEMPER-Absauggeräten erfolgt bereits
heute kontaminationsfrei. Bei der patentierten Technik handelt es sich um eine
Lösung für abreinigbare Filter.

Dabei befördert das Gerät die abgereinigten Staubpartikel automatisch in eine
autark integrierbare Einweg-Kartusche. Bei der Entsorgung des Schweißrauchs
wird dieser Staubsammelbehälter verschlossen, sodass keine Gefahrstoffe
entweichen können. Die Kartusche mit den Schweißrauch-Partikeln können Betriebe
dann einfach entsprechend entsorgen.

AplusA-online.de - Quelle: KEMPER GmbH