03.12.2015

Rückengesund ins Jahr 2016 - Die besten Neujahrsvorsätze gegen Rückenschmerzen

Für viele ist der Jahresanfang ein symbolisches Datum: Der Start in ein neues
Jahr wird mit zahlreichen guten Vorsätzen verbunden. Mehr auf die eigene
Gesundheit zu achten, steht oft ganz oben auf der Liste. Wer häufig unter
Rückenbeschwerden und Verspannungen leidet, für den ist vor allem wichtig, die
Schmerzen endlich zu besiegen. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. erklärt,
was dabei hilft: Eine Kombination aus mehr Bewegung, weniger Stress und einem
rückengerechten Umfeld.

Kleine Veränderungen mit großer Wirkung

Schon kleinere Veränderungen im Alltagsverhalten leisten einen wertvollen
Beitrag zu mehr Rückengesundheit. Ein guter Vorsatz für den Rücken ist es
beispielsweise, künftig Fahrstühle und Rolltreppen zu meiden und stattdessen
die Treppe zu nutzen. Oder kurze Strecken nicht mehr mit dem Auto, sondern mit
dem Fahrrad oder zu Fuß zurückzulegen. Derartige Entschlüsse sind konkret und
dabei relativ einfach durchzuführen - und dies steigert die Wahrscheinlichkeit,
dass sie auch umgesetzt werden.

Rückengesund Sport treiben - so geht's

Zeit für Sport sollte im rückengesunden Jahr 2016 ebenfalls nicht zu kurz
kommen. Für professionelles Training von zu Hause aus gibt es seit Kurzem die
Möglichkeit, sich unter www.agr-coach.de für Kurse im Online-Fitnessstudio
anzumelden.

Die AGR rät außerdem zu Ausdauersportarten, die von gleichmäßigen und
symmetrischen Bewegungen geprägt sind. Radfahren, Nordic Walking, Inlineskaten
oder Schwimmen gehören zu den Sportarten, die als besonders rückenfreundlich
gelten. Auch gezielte Rückengymnastik und spezielle Übungen sind
empfehlenswert. Die Aktion Gesunder Rücken hat bereits verschiedene
Trainingsgeräte mit dem AGR-Gütesiegel ausgezeichnet, die für mehr Abwechslung
und einen erhöhten Spaßfaktor beim Rückentraining sorgen.

Abzuraten ist hingegen von Sportarten, bei denen ruckartige und abrupte
Bewegungen dominieren, die Rücken und Gelenke belasten können und zudem ein
hohes Verletzungsrisiko aufweisen. Dazu zählen Handball, Tennis oder
Alpinskifahren und Snowboarden.

Weniger Stress reduziert Rückenschmerzen

Was nicht jeder weiß: Auch psychische Belastungen wie Stress oder Depressionen
begünstigen Muskel- und Skeletterkrankungen und können dem Rücken so massiv
zusetzen. Die häufigste Konsequenz sind schmerzhafte Verspannungen im
Nackenbereich, die wiederum unangenehme Spannungskopfschmerzen hervorrufen
können. Am besten, man unterbricht die Schmerzspirale, bevor sie entsteht. Auch
dabei hat sich Sport bewährt: So werden die Muskeln gekräftigt, außerdem sorgt
körperliche Aktivität für Ausgeglichenheit und eine höhere Belastbarkeit.
Sinnvoll ist es außerdem, bewusste Erholungspausen in den Alltag zu integrieren.

Das rückengerechte Umfeld

Es gibt noch einen weiteren Ansatzpunkt, bei dem sich Veränderungen lohnen: Das
rückengerechte Umfeld. Der Jahreswechsel ist ein guter Anlass, um einmal
darüber nachzudenken, wo in unserem Alltag Ergonomiefallen lauern und wie man
diese in Zukunft umgehen kann. Ein neues Jahr ist beispielsweise auch eine gute
Gelegenheit für neue Möbel. Ein Schreibtischstuhl etwa, der hohen ergonomischen
Maßstäben gerecht wird, kann eine lohnende Investition sein, vor allem für
diejenigen, die täglich viele Stunden im Büro sitzen. Ein neues rückengerechtes
Bettsystem kann verhindern, dass Rückenschmerzen während des Schlafens
entstehen. Auch bei der Auswahl rückenfreundlicher Alltagsgegenstände ist das
AGR-Gütesiegel ein nützlicher Anhaltspunkt.


Kurse im Online-Fitnessstudio


AplusA-online.de - Quelle: Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V.