08.03.2012

Professionelle Unterstützung beugt Arbeitsplatz-Mobbing von Menschen mit geistiger Behinderung vor

Mobbing tritt deutlich seltener auf, wenn Menschen mit geistiger Behinderung
professionelle Unterstützung bei der Integration am Arbeitsplatz erhalten. So
lautet eines der ersten Ergebnisse einer Befragung von 18 Experten in
Großbritannien, Irland, Spanien, Portugal und Deutschland. Im Rahmen des von
der EU geförderten Projekts "Let me be ME!" beschäftigen sie sich mit dem Thema
Arbeitsplatz-Mobbing von Menschen mit geistiger Behinderung.

Bei dem Projekt "Let Me Be ME!" arbeiten sieben Universitäten und
Organisationen aus Deutschland, Großbritannien, Irland, Portugal und Spanien
zusammen. Deutscher Projektpartner ist das Zentrum für Empirische Pädagogische
Forschung (zepf) der Universität Koblenz-Landau.

In der nächsten Projektphase werden Menschen mit geistiger Behinderung sowie
Arbeitgeber, Trainer und Angehörige zu ihren Erfahrungen befragt. Die
Ergebnisse werden genutzt, um Trainingsmaterialien zu erstellen.

Weitere Informationen in einer Pressemeldung vom März 2012


AplusA-online.de - Quelle: Universität Koblenz-Landau