29/11/2018

Niesen für Fortgeschrittene

Die Saison ist eröffnet! Bis Februar/März oder länger besteht erhöhte
Ansteckungsgefahr mit dem Influenza-Virus, dem Erreger der Grippe. Aber auch
Erkältungsviren haben Hochsaison. Sie werden extrem leicht durch Tröpfchen
übertragen. Bereits durchs Sprechen, aber auch durch Husten, Niesen oder
Händereichen werden die Tröpfchen weiterverbreitet. Beschäftigte können durch
"richtiges" Niesen der Verbreitung Einhalt gebieten.

Die krankmachenden Übeltäter warten auf Türklinken, Computermäusen oder anderen
gemeinsam genutzten Gegenständen. Gründliches Händewaschen - mindestens 20 bis
30 Sekunden und unbedingt mit Seife - ist somit das oberste Gebot. Und gegen
eine Übertragung durch Tröpfcheninfektion hilft die "Erkältungs-Etikette".
Wer richtig niest und hustet, versprüht kaum Speichel oder Nasensekret in seine
direkte Umgebung.

Und wie geht das jetzt? Wer schnell genug ist, benutzt natürlich ein sauberes
Papiertaschentuch. Die bloße Hand benutzen ist jedenfalls tabu. Das mag höflich
wirken, ist jedoch grundfalsch. So kleben die Erreger an den Händen und können
an Gegenstände oder andere Hände weitergegeben werden. Beim richtigen Niesen
oder Husten sollte möglichst Abstand zu anderen Personen eingehalten oder sich
weggedreht werden. Ist am Arbeitsplatz gerade mal kein Taschentuch in Griffweite:
Die Armbeuge statt der Hand benutzen, um hineinzuhusten oder den Nieser
"abzufangen". Erreger bleiben somit dort, wo sie hingehören: bei dem Erkälteten.
Apropos Taschentücher: Bei einem echten Schnupfen sind Stofftaschentücher
ungeeignet. Stattdessen sollten immer Papiertücher zur Hand sein und nach der
Benutzung aus hygienischen Gründen gleich entsorgt werden. Denn mit dem Nase-
putzen landen auch die Krankheitserreger im Tuch. Bei jedem erneuten Zücken aus
der Hosentasche gelangen sie dann wieder an die Hände.

Mehr Informationen zum Händewaschen


AplusA-online.de - Quelle: Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM)