10.10.2017

Peter Greven Physioderm GmbH

Nachhaltigkeit im beruflichen Hautschutz: PGP setzt Olivenkernmehl statt Mikroplastik ein

Der Megatrend Nachhaltigkeit ist längst auch im beruflichen Hautschutz ein großes Thema. Als Innovationsführer der Branche entwickelt das Euskirchener Unternehmen Peter Greven Physioderm (PGP) schon seit Jahren umweltschonende und ökologisch verträgliche Lösungen und nimmt damit eine Pionierrolle in der Branche ein. Für seinen Flüssigreiniger Ecosan bekam PGP jüngst den Blauen Engel verliehen. Es war das erste Mal überhaupt, dass das renommierte Umweltzeichen für besonders umwelt- und gesundheitsfreundliche Artikel an ein abwaschbares Kosmetikprodukt vergeben wurde. Als nächstes großes Projekt ist PGP derzeit dabei, in vielen Produkten Mikroplastik als Reibemittel auszutauschen und durch umweltfreundliches Olivenkernmehl zu ersetzen.

Mikroplastik steht seit einiger Zeit verstärkt in der öffentlichen Kritik. Die Kunststoff-Partikel, die zum Beispiel in Grobhandreinigungsmitteln eingesetzt werden, um den Schmutz mechanisch zu lösen, gelten als umweltschädlich.
Zum einen, weil die Mikropartikel aus Erdöl produziert werden, also aus einem fossilen Stoffgemisch, dessen Ressourcen begrenzt sind. Und zum anderen, weil sie praktisch nicht biologisch abbaubar sind. Einer Studie des Umweltbundesamtes zufolge ist Mikroplastik nur für einen vergleichsweise sehr kleinen Teil der Verschmutzung der Weltmeere verantwortlich. Dennoch hat das Thema eine breite öffentliche Debatte erzeugt.

Der Euskirchener Hautschutzhersteller PGP hat sich schon lange vor dem Aufflammen der Diskussion um Mikroplastik mit der Frage nach nachhaltigen Inhaltsstoffen beschäftigt. Nachhaltigkeit ist bei dem Innovationsführer der Branche schließlich fest in der Unternehmensphilosophie verankert. Bei allen Bemühungen um eine ressourcenschonende Produktion arbeitet PGP stets
daran, die Nachhaltigkeit mit anderen Anforderungen in Einklang zu bringen. Denn berufliche Hautschutzprodukte müssen auch wirksam, hautfreundlich und erschwinglich sein. Die große Herausforderung ist deswegen stets, die richtige Balance zwischen diesen Anforderungen zu finden.

Mit seinem Engagement für eine nachhaltige Produktionsweise nimmt PGP eine Vorreiterrolle in der Branche ein und hat dafür schon einige Auszeichnungen bekommen. So wurde der Flüssigreiniger Ecosan kürzlich mit dem renommierten Blauen Engel für besonders umwelt- und gesundheitsfreundliche Artikel ausgezeichnet. Es war das erste Mal überhaupt, dass das das weltweit älteste und in Deutschland auch das bekannteste Umweltzeichen für ein abwaschbares Kosmetikprodukt vergeben wurde. Der ausgezeichnete Flüssigreiniger Ecosan, der auch schon das EU Ecolabel verliehen bekam, ist bereits seit 15 Jahren auf dem Markt, wurde aber Schritt für Schritt weiterentwickelt. Ziel war es, die Umweltverträglichkeit und Hautfreundlichkeit immer weiter zu optimieren. Zuletzt verbesserte PGP die Konservierung und die biologische Abbaubarkeit des Produkts.

Als nächsten Schritt seiner Bemühungen, nachhaltige Hautschutzmittel herzustellen, möchte PGP nach und nach Mikroplastik aus dem Sortiment verbannen. Stattdessen setzen die Hautschutz-Experten Olivenkernmehl ein: Das ist, Stand heute, eine gute und umweltverträgliche Alternative. Für das Olivenkernmehl sprechen viele Argumente. Es ist ein nachwachsender Rohstoff, der bei der Produktion von Olivenöl als Nebenprodukt anfällt. Im Unterschied zu anderen alternativen Reibekörpern wie Kork müssen die Oliven also nicht eigens für die Verwendung als Reibekörper angebaut werden. Zudem ist es als Rohstoff in großem Maße verfügbar und kann die Mikroplastik-Partikel deswegen verlässlich ersetzen. Die CO2-Bilanz des Olivenkernmehls ist ein weiterer Vorteil. Anders als bei anderen alternativen Bioreibekörpern, wie etwa Walnussschalenmehl, sind nämlich keine allzu
langen Transportwege notwendig. Während die Walnüsse größtenteils in Kalifornien angebaut und gemahlen werden, stammen die Oliven meist aus Südeuropa. Das spart Emissionen beim Transport. Der wichtigste Vorteil im Vergleich zu den anderen genannten Alternativen ist jedoch eine bessere biologische Abbaubarkeit.

Als Vorreiter der Branche tauschten die Experten von PGP bereits vor zehn Jahren die Mineralöle im Physioderm-Sortiment gegen pflanzliche Fette und Öle aus. Nachhaltige Reibekörper erforscht das Unternehmen ebenfalls bereits seit Jahren und setzt sie erfolgreich ein. Die so genannten Active Soft Pearls sind Wachsperlen aus hydriertem Rizinusöl und arbeiten nicht wie
herkömmliche Mittel mit mechanischem Abrieb, sondern binden Schmutzpartikel durch ihre lipophile Oberflächenstruktur. Das Ziel war schon damals klar formuliert: Die Nutzer sollen eine nachhaltige Alternative zu den herkömmlichen Produkten bekommen. Deswegen investierte PGP seither viel Zeit und Aufwand in die Suche nach weiteren biobasierten und biologisch
abbaubaren Stoffen und Rezepturen und entwickelte dafür eigens die Produktreihe Physioderm sensitive nature. Alle Präparate dieser Reihe sind auf der Basis natürlicher Inhaltsstoffe formuliert. Der Nutzer bekommt somit eine nachhaltige Alternative, um seine Haut und die Natur gleichermaßen zu schützen.

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