21.04.2011

Lärmbelastungsrechner: den eigenen Hörschaden vorausberechnen

Seit mehr als 15 Jahren sinkt die Zahl angezeigter Gehörschäden durch
Lärmbelastung am Arbeitsplatz. Gleichzeitig klagen Ärzte und Arbeitgeber über
einen deutlichen Anstieg lärmschwerhöriger Berufsanfänger. Der Grund: Hohe
Lärmpegel in der Freizeit durch Musikhören über MP3-Player und durch
Diskobesuche.

Dass ein nur zweistündiger Diskobesuch am Wochenende einen bis zu zehnmal
höheren Anteil am Entstehen eines späteren Gehörschadens haben kann als eine
komplette Arbeitswoche im Lärm, zeigt ein einfacher Lärmbelastungsrechner, den
das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung
(IFA) kostenlos im Internet anbietet. Vor allem Jugendliche und junge
Erwachsene können sich hier darstellen lassen, wo die Schwerpunkte ihrer
individuellen Lärmbelastung liegen und wann sich aus dieser Belastung
möglicherweise ein Hörverlust entwickelt. Zusätzlich veranschaulichen Musik-
und Sprachbeispiele, wie sich dieser Hörverlust tatsächlich einmal anhören
könnte.

Zum Lärmbelastungsrechner


AplusA-online.de - Quelle: Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA)