26.03.2013

Gesund bis ins hohe Alter arbeiten - aber wie?

Fehltage wegen Krankheit führten 2011 in Deutschland zu volkswirtschaftlichen
Verlusten in Höhe von rund 80 Milliarden Euro. Gesundheit wirkt sich so direkt
auf Produktivität und wirtschaftliche Leistung aus. Dabei kommt der Arbeit und
ihrer Gestaltung eine Schlüsselrolle zu. Sie können den Gesundheitszustand
beeinflussen, sowohl positiv als auch negativ. Die neueste Ausgabe der "baua:
Aktuell", den vierteljährlichen Mitteilungen der Bundesanstalt für
Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), befasst sich mit dem Zusammenhang
zwischen Arbeit und Gesundheit. Das Schwerpunktthema der Ausgabe liefert
aktuelle Zahlen und Fakten zum Thema arbeitsbedingte Erkrankungen und gibt
Hinweise für die Prävention.

Aufgrund der engen Verflechtung von Gesundheit und Arbeit ist das Thema
Gesundheit im Arbeitsschutz verankert. "Das Arbeitsschutzgesetz spricht von der
menschengerechten Gestaltung der Arbeit, also ist Aufgabe des Arbeitsschutzes,
Gesundheit und das Wohlbefinden von Beschäftigten aktiv zu fördern", stellt
Prof. Dr. Hans Martin Hasselhorn im Interview mit baua: Aktuell fest. Der
Leiter des Fachbereiches "Arbeit und Gesundheit" der BAuA betont, dass es
hierbei nicht nur um den Schutz gesunder Beschäftigter geht. Auch bereits
erkrankte Beschäftigte sollen gefördert werden, um weiterhin aktiv am
Erwerbsleben teilzunehmen.

Ein weiteres aktuelles Thema ist die psychische Belastung. Hier stellt die neue
Ausgabe den Stressreport 2012 vor. Außerdem wirft baua: Aktuell einen Blick auf
den Zusammenhang zwischen Alter, Beruf, Geschlecht und Gesundheit sowie die
Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zusätzlich zum Schwerpunktthema
informiert die Ausgabe 01/2013 über Veranstaltungen sowie neue Publikationen
und bietet Informationen aus der DASA Arbeitswelt Ausstellung.

Weitere Informationen


AplusA-online.de - Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)