25/10/2018

Gefährdungsbeurteilung: 11 Thesen zum Arbeitsschutz

Die Medizin hat es einst vorgemacht: Wer einer Krankheit vorbeugen
oder diese untersuchen und behandeln will, der muss den komplexen Organismus eines
Menschen als Einheit sehen und das Zusammenspiel der dort vorhandenenn Bedingungen
als differenziertes System verstehen. Das Ganze ist weit mehr als die Summe seiner
Teile. Dass dies nicht nur in der Medizin so ist, sondern in allen Bereichen, in
denen Menschen und deren Gesundheitsschutz im Mittelpunkt stehen, darauf verweisen
der VDSI - Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz auf der Arbeit e.V.
und die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM)
in ihrer aktuellen Stellungnahme n"11 Thesen zur Gefährdungsbeurteilung".
Die Gefährdungsbeurteilung ist die Basis allen Handelns im Arbeitsschutz und für
DGAUM und VDSI unteilbar, denn sie hat alle Belastungsfaktoren in den Focus zu
nehmen.

Was ist eine Gefährdungsbeurteilung eigentlich und warum ist sie so wichtig?

Mit der Gefährdungsbeurteilung werden im Arbeitsschutz Gefahren für die Gesundheit der
Beschäftigten, sowohl in physischer, biologischer, chemischer als auch psycho-sozialer
Form ermittelt. Sie liegt, so das Arbeitsschutzgesetz, im Verantwortungsbereich der
Arbeitgeber und ist somit sowohl für privatwirtschaftliche Unternehmen als auch
für Einrichtungen der öffentlichen Hand verpflichtend. Ohne Gefährdungsbeurteilung
können keine wirksamen Maßnahmen zur Prävention abgeleitet und umgesetzt werden.

Eine Gefährdungsbeurteilung braucht Erfahrung und Kompetenz

Da die Ermittlung von Risiken und deren Bewertung mehr als nur das bloße Erkennen
von einzelnen Gefahrpunkten erfordert, bedarf es dazu besonders gut ausgebildeter
und geschulter Experten. Für DGAUM und VDSI sind sowohl Betriebsärzte als auch
Fachkräfte für Arbeitssicherheit die professionellen Partner von Arbeitgeber und
Arbeitnehmer, wenn es gilt vor dem Hintergrund umfassender Erfahrungen und Kompetenzen,
Maßnahmen zu entwickeln, die nicht nur wirksam sind, sondern von den Beschäftigten
bzw. der Unternehmensführung akzeptiert werden. Nur so ist eine Gefährdungsbeurteilung
möglich, die sich am Wohl der Beschäftigten und des Unternehmens gleichermaßen
orientiert. Der Volltext der Stellungnahme von VDSI und DGAUM ist downloadbar
unter: www.vdsi.de oder www.dgaum.de

Download des Volltextes der Stellungnahme von VDSI und DGAUM


AplusA-online.de - Quelle: Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit - VDSI