24/10/2017

ELK-Gesellschaft für Entwicklung, Layout und Konzeption elektronischer Systeme mbH

Feinstaub-Sensor vom Hersteller

Es ist wieder soweit: Auf der diesjährigen A+A in der Zeit vom 17. bis zum 20. Oktober 2017 präsentieren wir erstmals unseren neuen Feinstaubsensor dem Fachpublikum.

Die A+A ist das größte internationale Fachforum für Persönlichen Schutz, Betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und wir präsentieren Ihnen erstmals den neuen Feinstaubsensor für das Multimessgerät BAPPU-evo.

Feinstaub – dieser Begriff taucht aktuell in vielen Nachrichten auf. Tatsächlich bergen die feinen Partikel ein hohes Gesundheitsrisiko: „Je kleiner die Staubpartikel sind, desto größer ist das Risiko zu erkranken. Kleine Partikel dringen nämlich tiefer in die Atemwege ein als größere. Dadurch gelangen sie in Bereiche, von wo sie beim Ausatmen nicht wieder ausgeschieden werden“, (Quelle: Umweltbundesamt 2017).

Was ist Feinstaub?

Staub ist immer da – aber nur einen Teil davon können wir sehen, der Rest ist Feinstaub, der nahezu unsichtbar ist. Feinstaub besteht aus einem komplexen Gemisch fester und flüssiger Partikel und wird abhängig von deren Größe in unterschiedlich zu bewertende Fraktionen eingeteilt. Besonders die sehr feinen Partikel geraten zunehmend ins Blickfeld: Kleine Partikel dringen tiefer in die Atemwege ein als größere und gelangen dadurch in Bereiche, von wo sie beim Ausatmen nicht wieder ausgeschieden werden können.

Etwa 20.000 Mal am Tag atmen wir ein – dabei inhalieren wir nicht nur den lebensnotwendigen Sauerstoff, sondern eben auch Feinstaub. Es gibt immer mehr Hinweise, dass von einer übermäßigen Belastung durch Feinstaub erhebliche Gesundheitsgefahren ausgehen.

Wie ist der Feinstaub für den Arbeitsschutz zu bewerten?

Für Arbeitsplätze gelten in Deutschland allgemein zunächst die Arbeitsstättenverordnungen (ArbStättV) bzw. die Arbeitsstättenregeln (ASR), die die praktische Umsetzung der gestellten Anforderungen beschreiben. In Sachen Luftqualität besagt die ASR 3.6 Folgendes:

„In umschlossenen Arbeitsräumen muss gesundheitlich zuträgliche Atemluft in ausreichender Menge vorhanden sein. In der Regel entspricht dies der Außenluftqualität.“

Es sind daher die Richtlinien für die Außenluft anzuwenden, die im Wesentlichen auf der EU-Richtlinie 2008/50/EG basieren. In ihr sind die Grenzwerte für die unterschiedlichen Partikelfraktionen festgelegt. Für bestimmte Arbeitsplätze, vor allem in Industrie und Handwerk, gelten jedoch andere Grenzwerte. Diese sind die durch den Ausschuss für Gefahrstoffe erarbeiteten Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS), ausgehend aus der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV). Falls für einen Stoff nicht anders explizit festgelegt, gilt das seit 2014 in der TRGS 900 definierte Allgemeine Staubgrenzwert (ALG).

Neuer Feistaubsensor für BAPPU-evo

Für die objektive Bewertung des Wohlbefindens am Arbeitsplatz wird die Messung der Raumluftqualität immer wichtiger.

Zusätzlich zu den bisher zu erfassenden Messgrößen VOC, CO2 und CO, wird die Bewertung der Luftqualität sinnvoll erweitert. Um diese noch umfassender bewerten zu können, wird die Sensorik um die Feinstaubmessung ergänzt.

Features

Kompatibel zu BAPPU-evo
Umfassende Beurteilung der Raumluftqualität
Messbereiche: PM1, PM2.5, PM10, A-Staub und Partikelanzahl
Visualisierte Mengenverteilung der Partikelkonzentration
Hohe Messqualität durch eigenes Kalibrierlabor
Fazit

Egal wie die Diskussion zu Feinstaubgrenzen zu bewerten ist – weniger ist besser, insbesondere dadurch begründet, dass ohne aufwendige Verfahren die Menge und Größe der Partikel nichts über deren Toxizität aussagt.

BAPPU-evo ist mit dem neuen Feinstaubsensor im Rahmen der orientierenden Messung – vor allem in Verbindung mit den weiteren, mit BAPPU zu erhebenden Klimadaten – bestens geeignet, die Raumluftqualität zu beurteilen und auf eine Verbesserung hinzuwirken.

Unser neuer Feinstaubsensor ist verfügbar ab März 2018.

 
 
14. Okt 2017

Ausstellerdatenblatt