Fachtagung Einsatzstellenhygiene

5th global seminar on occupational cancer among firefighters

Foto: Rettungskräfte im Einsatz

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Konferenzprogramm

Auf einen Blick

© Klaus Maurer

10:00 – 10:45 Uhr

Keynote: Entwicklung FeuerKrebs in Deutschland-Wie alles begann! Chronologischer Ablauf der Fachtagung - Wo alles begann, wo wir heute stehen und wo das hinführt

Seit einigen Jahren befassen sich immer mehr Feuerwehren - auch in Deutschland - mit diesem elementar wichtigen Thema. Ein Zusammenhang zwischen unseren Tätigkeiten im Feuerwehrdienst und einem erhöhten Krebsrisiko, in Folge von Aufnahmen kanzerogener Stoffe in den Körper, wird leider noch nicht überall ernst genommen. Mit unserer Arbeit wollen wir sensibilisieren und ein neues Bewusstsein schaffen!

Herr Marcus Bätge, FeuerKrebs gUG (haftungsbeschränkt) Geschäftsführer

© FeuerKrebs gUG

10:45 – 11:00 Uhr

Pause

11:00 – 11:45 Uhr

Feuerwehrdienst und Berufsbedingte Krebserkrankungen

Ich behandle das Thema berufsbedingte Krebserkrankungen und Feuerwehrdienst. Gleichzeitig werde ich die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse beleuchten und wie Länder in aller Welt mit diesem Problem in Bezug auf Entschädigung und Prävention umgehen.

Herr B.a. B.l. Alex Forrest , United Fire Fighters of Winnipeg , Präsident

© Alex Forrest

Thorsten Kock

11:45 – 12:30 Uhr

Arbeitsschutz & -Sicherheit Prävention

Ken G. Block, Executive Chief Fire Officer und Präsident des kanadischen Verbandes der Brandmeister berichtet von seinen Erfahrungen mit dem Umbau der Organisationskultur der Feuerwehr: Fortschritte und ganzheitlicher Ansatz zu körperlicher und mentaler Einsatzbereitschaft bei der Feuerwehr Edmonton, strategische Beziehungen beim Kanadischen Verband der Brandmeister und die Auswirkungen der präsumtiven Gesetzgebung in Edmonton zu berufsbedingten Krebserkrankungen auf die Kosten für dauerhafte bzw. vorübergehende Arbeitsunfähigkeit über 10 Jahre.

Herr Ken Block, Stadt Edmonton, Feuerwehr Edmonton Oberbrandmeister

© Ken Block

Dick van Wageningen

12:30 – 13:30 Uhr

Pause

13:30 – 14:15 Uhr

Erfahrungsbericht australischer Feuerwehrleute

„Australian Firefighter Experience“ zeichnet den Weg der United Firefighters Union of Australia (UFUA) nach, die bahnbrechende präsumtive Gesetzgebung für australische Berufsfeuerwehrleute erreicht hat. Der Vortrag beschreibt auch die Beteiligung der UFUA an nachfolgenden Überarbeitungen des Gesetzes und zeigt Beispiele für Berufsfeuerwehrleute, die von der Gesetzgebung profifiert haben und konzentriert sich auf Fallstudien in Queensland und Tasmanien.

Herr Peter Marshall, Gewerkschaft United Firefighters Union of Australia, Generalsekretär

© Peter Marshall

Erik Volz

14:15 – 15:00 Uhr

Exposition gegenüber chemischen Wirkstoffen unter Trainingsbedingungen

Feuerwehrleute sind über mehrere Expositionswege während des vorgeschriebenen Atemschutzgerätetrainings verschiedenen Chemikalien ausgesetzt. Die Expositionsdaten der Feuerwehrleute beim Einsatz verschiedener Simulationstechniken für das so-genannte Rauchtauchen, werden aufgezeigt. Ebenso werden die Wirkung technischer Hilfsmittel und persönliche Verhaltensmuster bei der praktischen Minderung der Exposition demonstriert. Als Schlussfolgerung werden Empfehlungen für die Expositionsminderung bei der Ausbildung finnischer Feuerwehrleute aufgeführt.

Dr. Juha Laitinen, Lehrbeauftragter Finnisches Institut für Gesundheit bei der Arbeit und Arbeitsumfeld

© Juha Laitinen

Grégoire Zündel

15:00 - 15:15 Uhr

Pause

15:15 – 16:00 Uhr

Krebsprävention, Studien und präsumtive Gesetzgebung in Dänemark.

Herr Tommy Kjaer, BrandFolkenes Cancerforening BFC / Dänischer Feuerwehr-Krebsorganisation Präsident

© Tommy Kjaer

Heinrich Degelo

09:30 – 10:15 Uhr

Krebsrisiko im Feuerwehrdienst? Forschungsprojekt der DGUV

Mit Hilfe dieses Projektes soll geklärt werden, ob, und wenn ja, wie viel von krebserzeugenden polyzyklischenaromatischen Kohlenwasserstoffen (PAKs) bei der Brandbekämpfung von Feuerwehreinsatzkräften aufgenommen werden. Hierzu werden die innere und die dermale Exposition von Feuerwehreinsatzkräften in realen Einsatzsituationen untersucht. Dazu werden die durchschnittliche Exposition sowie die Variabilität der Exposition bei im Voraus definierten Einsatzszenarien ermittelt.

Herr Dipl. Biol. Tim Pelzl, Deutsche gesetzliche Unfallversicherung e.V., Fachbereich Feuerwehren, Hilfeleistungen, Brandschutz  Fachbereichsleiter


© Tim Pelzl

10:15 – 11:00 Uhr

Zentrale Expositionsdatenbank (ZED) - Nachweisführung beim Umgang mit krebserzeugenden Stoffen

Feuerwehreinsatzkräfte sind krebserzeugenden Stoffen ausgesetzt. In der Folge können nach langen Latenzzeiten Krebserkrankungen entstehen. Ohne eine Dokumentation lässt sich ein Zusammenhang zwischen der Erkrankung und einer beruflichen Belastung kaum noch erkennen. In §14.3 der GefStoffV sind seit 2005 Pflichten verankert: Arbeitgeber müssen bei entsprechender Gefährdungslage ein Expositionsverzeichnis führen, es 40 Jahre aufbewahren und den Beschäftigten aushändigen. Hierfür können sie die ZED nutzen.

Frau Dr. Susanne Zöller, Institut für Arbeitsschutz (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V.), ZED Fachbereich 1.3

© Susanne Zöller

Joachim Schäfer
Dr. Christian Schramm

11:00 – 11:15 Uhr

Pause

Thorsten Kock

11:15 – 12:00 Uhr

Lösungsansätze aus der Praxis für die Praxis

Welche Lösungen bzw. Lösungsansätze gibt es zum Schutz der Einsatzkräfte im Rahmen der Schwarz/Weiß-Trennung? In diesem Vortrag soll neben den Problemen während und nach dem Einsatz auch verschiedene Möglichkeiten/Lösungsansätze der Schwarz/Weiß-Trennung aufgezeigt werden.

Herr Marco Pfeuffer,  Berufsfeuerwehr Mannheim, Team Aus- und Weiterbildung Brandamtmann


© Marco Pfeuffer

Dick van Wageningen

12:00 – 12:45 Uhr

Vorteil von LCO2 Extraktion auf die Einsatzstellenhygiene Hygiene

Die Feuerwehren befinden sich in puncto Arbeitshygiene in einer Übergangsphase. Die Membrane der Einsatzkleidung ist mit krebserregenden Stoffen gefüllt, die sich mit Wasser nicht entfernen lassen. In unserem Vortrag klären wir über die Vorteile der LCO2-Extraktion auf mit Hilfe von Prüfergebnissen einer benannten Stelle.

Herr Thomas Verminck, DECONTEX NV Management, Geschäftsführer

© Tommy Verminck

Erik Volz

12:45 – 13:45 Uhr

Pause / Ende