10.10.2017

Interstuhl Büromöbel GmbH & Co. KG Bimos

ESD im Labor - Aufladungen beeinflussen die Laborarbeit

Wie elektrostatische Aufladung korrekte Ergebnisse gefährdet 

Hygiene ist Grundvoraussetzung und höchstes Gebot im Labor - in jedem Bereich. Ob Pharma, Biotech, Chemie, Health Care oder Medizintechnik, ein sauberes Arbeitsumfeld ist eine selbstverständliche Notwendigkeit. Denn nirgendwo anders haben Verunreinigungen einen so großen Einfluss auf Arbeitsergebnisse wie im Labor. Dabei spielen nicht nur Verschmutzungen durch Staub und Schmutz eine Rolle, sondern auch kleinste, nicht sichtbare Verunreinigungen. Ein nicht zu unterschätzender Faktor in Sachen Laborhygiene ist der Aspekt der elektrostatischen Aufladung. Sie kann dazu führen, dass Laborergebnisse massiv beeinflusst werden. Doch was bedeutet das Thema ESD für einen Laborstuhl? 

ESD am Arbeitsplatz und seine Auswirkungen
Jeder kennt es: Reibt man einen Luftballon an der Kleidung, lädt er sich statisch auf. Denn durch die Reibung übertragen sich Elektronen vom Stoff auf den Ballon. Dieser Überschuss von Elektronen lässt ein elektrisches Feld entstehen, das als statische Elektrizität bezeichnet wird - oder als elektrostatische Aufladung. Der Ballon wirkt dadurch anziehend. Kleinstteile bleiben an ihm haften - zum Beispiel Staub und Schmutz. Berührt ein elektrostatisch aufgeladenes Objekt einen geerdeten Körper, wie beispielsweise eine Heizung, kommt es zur Entladung (electrostatic discharge, kurz ESD). Das kann zu unangenehmen kleinen Schlägen führen. In vielen Laborbereichen, wie zum Beispiel in der Mikroelektronik, stellt ESD eine ganz besondere Gefährdung dar. Für Halbleiter ist sie mit einem Blitzeinschlag in einen Baum vergleichbar. Bauteile können dadurch massiven Schaden nehmen. Während an Elektronikarbeitsplätzen die Gefahr vor allem von der Entladung ausgeht, ist im Labor die Aufladung das große Problem. Die kleinen Partikel, die an elektrostatisch aufgeladenen Oberflächen haften bleiben, können hier Auswirkungen auf die hygienischen Verhältnisse haben: Verschleppte Kontaminationen führen zu Fehlerkenntnissen oder können Untersuchungsergebnisse gar vollständig zunichtemachen. 

Mit ESD-Laborstühlen Aufladung verhindern
Das Labor ist ein Arbeitsbereich, der grundsätzlich sehr hohe Ansprüche an seine Ausstattung stellt. Jedes dort eingesetzte Objekt muss über Eigenschaften verfügen, die für die Arbeit im jeweiligen Einsatzbereich gefordert sind. Im Allgemeinen verfügt ein guter Laborstuhl über ein Hygienic Design-Konzept, welches durch reinigungsfreundliches Material und formschlüssige Gestaltung Verschmutzungen jeglicher Art entgegenwirkt. Darüber hinaus wird hier die Verhinderung von elektrostatischer Aufladung zu einem wichtigen Faktor bei der Laborhygiene. Da elektrostatische Aufladung durch Reibung entsteht, ist sie sozusagen eine Nebenwirkung von Bewegung. Das Objekt, welches sich im Labor mit am meisten bewegt, ist der ständige Begleiter der Arbeit: der Laborstuhl. Speziell dort, wo höchste Anforderungen an die Hygiene eines Laborstuhls gestellt werden, kommt das Thema ESD zum Tragen. Durch eine gesicherte Leitfähigkeit der Polsterung, Stahlteile, Kunststoffe, Rollen und Gleiter sowie durch eine bauteilübergreifende Ableitung kann eine elektrostatische Aufladung des Stuhls zuverlässig verhindert werden. So setzen sich keine Verunreinigungen am Stuhl ab und Kontaminationen werden verhindert.

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