23.02.2018

Die neue ESENER-2-Untersuchung betont die Ungleichheit beim Management von Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit

Ein aktueller Untersuchungsbericht zu den Ergebnissen der zweiten
Europäischen Unternehmenserhebung über neue und aufkommende Risiken (ESENER-2) gibt
einen umfassenden Überblick über die europäische Praxis im Bereich Sicherheit und
Gesundheitsschutz bei der Arbeit. In dem Bericht wird betont, dass, obwohl in
Europa auf traditionelle berufsbedingte Sicherheitsrisiken in der Regel
ausreichend eingegangen wird, das Management gesundheitlicher und
psychosozialer Risiken zu wünschen übrig lässt. Aktuelle Trends müssten auf
einen umfassenderen Ansatz zur Bekämpfung gesundheitlicher und psychosozialer
Risiken als Teil einer wirksamen Praxis im Bereich Sicherheit und
Gesundheitsschutz bei der Arbeit ausgeweitet werden.

Laut dem Bericht machen ein starkes Engagement seitens der Unternehmensleitung,
die Einbindung der Arbeitnehmer sowie hinreichende personelle und finanzielle
Ressourcen einen wichtigen Unterschied, wenn es darum geht, dass Unternehmen
Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit wirksam umsetzen. Größere und
produzierende Unternehmen wiesen in der Regel eine stärkere Umsetzung von
Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit auf - dennoch läge in diesen
Unternehmen der Schwerpunkt immer noch eher auf traditionellen
Sicherheitsrisiken als auf gesundheitlichen oder psychosozialen Risiken.

Es bestehe eine Synergie zwischen der aktuellen EU-Politik und -Praxis - und
damit die Möglichkeit, auf den in den letzten Jahren erzielten praktischen
Fortschritten aufzubauen und diese zu konsolidieren.

Download des vollständigen ESENER-2-Berichts


AplusA-online.de - Quelle:
Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz