20.04.2011

Betriebsärzte zum Tag gegen Lärm: Musiker gefährdet

Mehr als fünf Millionen Beschäftigte in Deutschland sind täglich unweigerlich
einer der Hauptbelastungen an deutschen Arbeitsplätzen ausgesetzt: Gemeint sind
Neben- oder Dauergeräusche sowie gesundheitsschädigender Lärm. Daher fordert
der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) anlässlich des "Tags
gegen Lärm" am 27. April 2011, das Gehör zu schützen und bewusster mit dem
empfindlichen Sinnesorgan umzugehen.

Absolute Stille herrscht an keinem Arbeitsplatz. Doch einige Berufsgruppen sind
gefährdeter als andere, an Lärmschwerhörigkeit zu erkranken. Neben Arbeitern in
der Stahl- und Autoproduktion, in Brauereien und in der Holzwirtschaft gehören
gerade Musiker zu den am häufigsten betroffenen Berufsgruppen. Von Klassik bis
Techno: Nach zehn Jahren Berufstätigkeit leidet fast jeder dritte Musiker unter
Lärmschwerhörigkeit. "Musiker haben oft im wahrsten Sinne des Wortes kein
leichtes Spiel. Im Orchestergraben, auf der Bühne oder auch als DJ können sie
massiven Geräuschen nicht einfach ausweichen. Was bei dieser Berufsgruppe
zusätzlich ins Gewicht fällt, sind die vielseitigen und gleichzeitigen
Höreindrücke durch andere Instrumente und Sängerstimmen", erklärt Dr. Anette
Wahl-Wachendorf, Betriebsärztin und Präsidiumsmitglied des VDBW.

Weitere Infos, z. B. über Maßnahmen, um den Ohren etwas Gutes zu tun, findet
man in einem 2-seitigen PDF-Download des VDBW.

Zum PDF-Download


AplusA-online.de - Quelle: Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW)