14/11/2017

Bürokonzept "Körperzentriertes Arbeiten" erhält Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken e. V.

Zahlreiche Untersuchungen und Studien haben gezeigt, dass ein
durchdachtes Bürokonzept die Arbeitsleistung deutlich steigert, die Krankheitstage
verringert und das Zufriedenheitsgefühl der Mitarbeiter erheblich verbessert.
Ein Konzept ist das Körperzentrierte Arbeiten (KZA). Bei dieser Methode werden
bildschirmgebundene Büroarbeitsplätze so gestaltet, dass sie den
unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen der Mitarbeiter gerecht
werden. Das Konzept des KZA wurde jetzt mit dem Gütesiegel "Geprüft &
empfohlen" der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. ausgezeichnet, einem Garant
für rückenfreundliche Alltagslösungen.

Wohlfühlen am Arbeitsplatz

Ziel des KZA ist die Steigerung der Arbeitsleistung. Die Methode geht dabei von
einer Wechselwirkung zwischen körperlicher Wahrnehmung, eingesetzten Büromöbeln
und der Arbeitsmotivation der Mitarbeiter aus. Entscheidend ist, dass sich der
Mitarbeiter an seinem Arbeitsplatz wohlfühlt. Erreicht werden soll die erhöhte
Produktivität durch eine Optimierung der Handlungsabläufe, wodurch
Ermüdungserscheinungen und Schmerzen wie Rückenbeschwerden reduziert werden
sollen. Die Hände stehen dabei sprichwörtlich im Mittelpunkt und alle
Arbeitsgeräte werden in Reichweite angeordnet. Das Konzept umfasst dabei drei
Schritte:

- Eine Arbeitsplatzanalyse zur Ermittlung der Maße von Mensch und Möbeln.

- Die Bereitstellung technischer Möglichkeiten wie Eingabegeräte und Möbel und
deren Einstellung auf die individuellen Körperproportionen.

- Die Aktivierung der Tiefensensibilität, der Eigenwahrnehmung des Körpers.

Zentrale Elemente bei der Arbeitsplatzgestaltung sind neben Monitorarm,
Tischpult und Eingabemittel auch eine Tischlehne und das AGR-zertifizierte
Activboard GYMBA.

Mehr Dynamik im Stehen

Dass ein regelmäßiger Wechsel von Sitzen und Stehen einen positiven Einfluss
auf die Rückengesundheit hat, ist hinlänglich bekannt. Neu ist der Ansatz,
stehende Tätigkeiten zusätzlich möglichst dynamisch zu gestalten. Das
Aktivboard GYMBA setzt dabei automatische Bewegungsimpulse. Die konvex
gekrümmte Bodenplatte erzeugt durch eine kaum merkliche Instabilität stetige
Kippbewegungen zu beiden Seiten. Dieses "Gehen im Stehen" spricht die gleichen
Muskelgruppen an wie herkömmliches Gehen, wodurch der Körper auch von den
gleichen positiven Effekten profitiert. Zudem wirkt das Aktivierungsboard
muskulären Dysbalancen entgegen, es sorgt also dafür, dass alle Muskelgruppen
gleichmäßig beansprucht werden.

Video zum activboard GYMBA


AplusA-online.de - Quelle: Aktion Gesunder Rücken e. V.