Ausstellerstimmen zur A+A 2017

Jurgen Winde, Managing Partner, Tympro, Holland
„Tympro gibt es seit Anfang der 90er Jahre, seither produzieren wir individuell angepassten Gehörschutz", erklärt er. Die Firma entstand aus einem Forschungsprojekt einer Universität aus dem Jahr 1982 heraus. Damals war das Unternehmen Vorreiter auf dem Markt. Wir arbeiten wie folgt: „Wir fahren zu den Industriefirmen, nehmen Ohrabdrücke der Mitarbeiter und passen die Ohrstöpsel so individuell an, dass alles perfekt passt. Heute gibt es weit mehr Wettbewerb, da der Gehörschutz immer wichtiger wird. Das ist aber kein Problem für uns. Die A+A findet für uns zum dritten Mal statt. Für den Bereich ist sie einfach die weltweit größte Messe."
Gernot Leinert, Leitung Fachmedien/Prokurist, Universum Verlag
„Der Verlag beschäftigt sich generell mit dem Thema Arbeitssicherheit. Hier und heute liegt der Fokus auf dem neu gelaunchten Titel Prävention Aktuell." Im Gegensatz zu der negativen Entwicklung bei den Publikumszeitschriften und Tageszeitungen kann der Verlag mit seinen Fachtiteln nicht von einem Rückgang der Auflage sprechen. Die Aufgabenstellung für die nächsten Tage ist klar: „Neben dem Finden von potenziellen Anzeigen- und Kooperationspartnern halten wir uns auf der Messe natürlich auch in regem Austausch mit Experten, die wir mitunter für redaktionelle Beiträge gewinnen möchten. Insgesamt sehen wir die Branche in einer positiven Entwicklung. Immer mehr Unternehmen erkennen das Thema Arbeitssicherheit als Qualitätsmerkmal gegenüber Geschäftspartnern und Angestellten. Dieses Bewusstsein wollen wir stärken", erklärt Gernot Leinert.

Per Westergren, Business Manager und Eva Janmerk, Managing Director, AKLA First Aid System, Schweden
AKLA ist ein familiengeführtes Unternehmen in der dritten Generation. 1926 fing alles an mit einfachen Pillen gegen Erkältung. „Aber mit dem Wachstum der Autoindustrie, im speziellen von Volvo, hatten wir die Möglichkeit auf „Erste Hilfe Produkte" wie Bandagen oder Wund-Gel umzusteigen und ein wichtiger Lieferant zu werden", sagt Per Westergren. Es ist das vierte Jahr auf der A+A und weitere sollen folgen. „Denn unsere Erste-Hilfe-Produkte werden immer wichtiger in Zeiten, in denen multiresistente Keime und Bakterien eine professionelle Versorgung von Wunden essentiell machen. Neben dem Messe-Business genießen wir, wenn möglich, das tolle asiatische Essen, das es in Düsseldorf gibt", freuen sich beide.
Emma Pihl, Gründerin, Swedish Posture, Schweden
Die junge Gründerin ist zum ersten Mal auf der A+A. Ihr Unternehmen hat sie vor 6 Jahren gegründet und findet, dass die Messe ideal für den Ausbau ihrer B2B-Kontakten ist. Swedish Posture stehen für Produkte, die die Ergonomie und im speziellen die Haltung des Körpers vorrangig bei längerem Sitzen am Arbeitsplatz verbessern sollen. „Meine Ausbildung war im Bereich Wirtschaft und Medizin. Ich habe irgendwann erkannt, dass die Prävention von Rückenproblemen für die Zukunft elementar sein wird, da sich Menschen zunehmend weniger im Beruf bewegen und gesunde Angestellte Kosten einsparen. Neben dem Produktvertrieb über den Handel und im B2B-Bereich bieten wir Workshops in Firmen an, ebenso Online-Trainings. Wir freuen uns hier auf der Messe auf viele internationale Kontakte und regen Ideenaustausch."
Foto: Gunter Streubel
Ruben Maes, Market Manager Electro conductive textiles und Vanessa De Pauw Sales und Marketing Officer, BEKAERT, Belgien
„Beim Thema Arbeitssicherheit ist die A+A für uns unerlässlich, weshalb wir in den letzten Jahren zu Stammausstellern geworden sind", berichten beide. Bekaert ist ein großer belgischer Konzern mit 30.000 Angestellten, auf der Messe wird speziell ein Teilbereich vorgestellt: „Bekinox® ist der Markenname für 100% Edelstahlfasern und -garne. Es gibt folgende Anwendungsbereiche: anti-static, smart, heatable, cut-resistance, shielding. Zum Stichwort „smart" haben beide ein anschauliches Beispiel auf Lager: „In Schweden ist unser Garn in einer speziell präparierten Polizeikleidung für den Winter vernäht. Das Draht-Garn wird mit dem Polizeimotorad verbunden und zieht sich Engergie, sodass sich die Polizeikleidung von innen her aufheizen kann."
Foto: Wendy Leslie Pereira
Pamela Fu, Sales Manager, Baofeng Knittings LTD. Funktional Fabric R&D, China
"Wir nehmen zum ersten Mal auf der A+A als Aussteller teil. Wir beginnen zurzeit eine internationale Expansionsstrategie und die A+A ist ein erster Schritt, um auf neue internationale Einkäufer zu treffen. Unser Alleinstellungsmerkmal ist die Produktion von Stoffen, die speziellen Sicherheitsanforderungen gerecht werden. In China steigen die Arbeitskosten und wir müssen nun einer steigenden Nachfrage aus Niedriglohnländern wie z.B. Vietnam und Indonesien nachkommen. Die A+A ist wegen des sehr guten Rufes unsere Wahl. Ein bisschen skeptisch sind wir dennoch: Meist wird fertige Kleidung nachgefragt, wir bieten "nur" die Stoffe an. Aber wir sind optimistisch, dass die Messe ein Erfolg wird."
Pascal Dahmer, Head of Marketing, BP– Bierbaum-Proenen GmbH & Co. KG, Deutschland
„Wir sind schon seit einigen Jahren auf der A+A, weil es für uns die wichtigste Messe ist, um internationale Kontakte zu generieren. Hier treffen wir exakt unsere Zielgruppe. Unsere Kernthemen sind persönliche Schutzausrüstung, Ausrüstung für Handwerk und Industrie, für die Gastronomie, Medizin und Pflege. Auch Lebensmittel und Pharma spielen eine bedeutende Rolle im Rahmen unseres sehr breit aufgestellten Portfolios. Wir stellen fest, dass Arbeitssicherheit enorm an Bedeutung gewinnt. Ein Grund ist zum Beispiel, dass die Ausstattung für mehr Arbeitssicherheit als wichtiges Argument im Recruiting für die Gewinnung von Fachkräften kommuniziert wird, da die Sensibilität auch auf Arbeitnehmerseite steigt." Grund zum Feiern hat die BP übrigens im Jahr 2018, dann feiert das Unternehmen sein 230-jähriges Bestehen.
Foto: Simone Cornali
Maurizio Corallo, CEO, Perf – Product Performance Passion, Italien
„Unser Kerngeschäft sind Schuhe, die nicht nur im Bereich Arbeitssicherheit verkauft werden, auch der Endkonsument mit hohen Ansprüchen ist unsere Zielgruppe", beginnt er das Gespräch. Das Besondere ist die Technologie des Materials: „Es ist extrem leicht und komfortabel und als Italiener legen wir natürlich Wert auf Design. Die Marke Perf existiert seit fünf Jahren, jedoch bin ich bereits ununterbrochen seit zwanzig Jahren auf der A+A. In frühen Zeiten betreute ich den Messeauftritt für die Holding, die RAHMAN Group, zu der Perf nun gehört.