01/11/2018

Arbeitsschutz zum Hochdruckwasserstrahlen auf den Punkt gebracht

Mit dem Infopaper "Hochdruckwasserstrahl im Arbeitsschutz - Schützen Sie sich
und ihre Mitarbeiter" fasst DEHN die Rechtslage übersichtlich zusammen. Die
12-seitige Informationsschrift erklärt die Zusammenhänge und schlägt den Bogen
von den grundlegenden Rahmenbedingungen deutscher und europäischer Gesetzgebung
bis hin zu den Regeln der Berufsgenossenschaften und europäischen Arbeitsschutz-Normen.
Im Mittelpunkt stehen die Umsetzung im Betrieb und die Folgen bei Verstößen für
den Unternehmer oder Arbeitssicherheitsbeauftragten.


Seitdem die EU-PSA-Richtlinie im April 2018 zur EU-Verordnung geworden ist, ist
die persönliche Schutzausrüstung bei Hochdruckwasserstrahlen in Kategorie III
(hoher Risikofaktor) fest verankert. Doch das ist nur eine der vielen geltenden
Vorschriften.


"Arbeitsschutz ist schon im Grundgesetz verankert und wird bis in die einzelnen
Regeln der Gesetzlichen Unfallversicherung hinein immer konkreter. Für den
einzelnen Unternehmer ist das nahezu unüberschaubar. Das DEHN-Infopaper fasst
alle geltenden Vorschriften zusammen und gibt Tipps zur betrieblichen Umsetzung. Gerade bei der Arbeit mit
Hochdruckreinigern wird der Arbeitsschutz oft vernachlässigt. Dabei ist die
Rechtslage klar: Ab einem Wasserdruck von 250 bar ist der Unternehmer in der
Pflicht, über den Nässeschutz hinaus, besondere Körperschutzmaßnahmen zu
ergreifen", erklärt Rainer Ziehmer, Verantwortlicher im Geschäftsfeld
Arbeitsschutz bei DEHN.


Tödliche Verletzungen möglich
Beim Hochdruckwasserstrahlen geht die Gefahr vom Wasserstrahl aus. Der mit
einem Druck bis zu 1.000 bar austretende Wasserstrahl hat eine gefährliche
Schneidwirkung. Abgetrennte Gliedmaßen oder andere schwere, sogar tödliche
Verletzungen können beim Auftreffen auf den ungeschützten Körper die Folge
sein. Auch können eingesetzte Reinigungsmittel oder Stoffe aus der Umwelt in die Wunden gelangen und kleinere
Verletzungen zu folgenschweren Arbeitsunfällen werden lassen. Nicht umsonst
kommt die berufsgenossenschaftliche Regel DGUV 100-500 zu der Aussage, dass ab
250 bar Wasserdruck ein einfacher Nässeschutz nicht mehr ausreicht, sondern
zusätzliche Körperschutzmaßnahmen erforderlich sind.


Schutz gegen Hochdruckwasserstrahlen und umfassende Arbeitssicherheit für den
Anwender bieten z. B. Schutzanzüge, zusammen mit Helm, Visier und
Kapselgehörschutz.

Das Infopaper ist kostenfrei erhältlich


AplusA-online.de - Quelle: DEHN + SÖHNE GmbH + Co.KG.