17.11.2017

12. Deutscher Gefahrstoffschutzpreis ausgelobt: Innovative Konzepte und praktische Lösungen zum Schutz vor Asbest gesucht

Unter dem Motto "Erfolgreich gegen Asbest" sucht der 12. Deutsche
Gefahrstoffschutzpreis nach innovativen Konzepten und praktischen Lösungen zum
Schutz von Beschäftigten. Trotz seines Verbotes im Jahre 1993 gefährdet das
einstige "Wundermineral" Asbest noch heute die Beschäftigten. Insbesondere bei
Instandhaltungsarbeiten an und in Gebäuden, die vor 1993 erbaut wurden, können
die gefährlichen Fasern freigesetzt werden und Beschäftigte aber auch Nutzer
gefährden. Die Bewerbungsfrist für den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten
Gefahrstoffschutzpreis läuft bis zum 15. April 2018.

Mit dem Gefahrstoffschutzpreis will das Bundesministerium für Arbeit und
Soziales 2018 insbesondere Lösungen aus der Praxis auszeichnen, die
Beschäftigte beim Bauen im Bestand vor Asbest schützen. Gesucht werden zum
einen neue Möglichkeiten für emissionsarmes Arbeiten bei Asbestbelastung.
Preiswürdig sind auch neue Schulungskonzepte und -maßnahmen zur Qualifizierung
der Mitarbeiter. Zudem können Maßnahmen und Projekte ausgezeichnet werden, die
die Beschäftigten umfassend über die Gefahren, die von Asbest ausgehen,
informieren und sie zugleich für sicheres Arbeiten sensibilisieren.

Am Deutschen Gefahrstoffschutzpreis können Einzelpersonen, Personengruppen,
Unternehmen und Organisationen teilnehmen. Nennungen für den Preis nimmt die
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund bis zum
15. April 2018 entgegen. Die Unterlagen sollten eine Charakterisierung des
Teilnehmers, der Art der durchgeführten Maßnahmen und der erreichten
beziehungsweise erwarteten Verbesserung enthalten. Diese Informationen sollten
zusätzlich auf einer Seite zusammengefasst werden. Eingereichte Unterlagen
werden nicht zurückgesandt. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine
unabhängige Jury. Die Preisverleihung wird voraussichtlich im Herbst 2018
stattfinden. Die prämierten Beiträge sollen in der DASA Arbeitswelt Ausstellung
vorgestellt werden.

Die gesamte Ausschreibung sowie Beispiele guter Praxis aus den vergangenen Wettbewerben


AplusA-online.de - Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin - BAuA