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"Hauptsache Gesundheit" - ein ver.di - Projekt
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Interaktiver Hallenplan
Veranstaltungsdaten
| Veranstaltungsort: | CCD Süd Stadthalle X | |
| Zeiten: | 20.10. |
10:35-12:15 |
| Referenten: | Stefanie Nutzenberger | |
Weitere Informationen
Gesamtveranstaltung:
Betriebs- und Personalräte im Arbeits- und Gesundheitsschutz. Gute Arbeit jetzt!
Beschreibung:
Für ver.di gilt als Maßstab für Gute Arbeit die OTTAWA Charta, in der es u.a. heißt: "Gesundheitsförderliche Lebenswelten schaffen ...
Die Art und Weise, wie eine Gesellschaft die Arbeit, die Arbeitsbedingungen und die Freizeit organisiert, sollte eine Quelle der Gesundheit und nicht der Krankheit sein. Gesundheitsförderung schafft sichere, anregende, befriedigende und angenehme Arbeits- und Lebensbedingungen."
Ausgehend von dieser Definition und der Beschreibung menschengerechter Arbeit entwickelt ver.di Ziele und gewerkschaftliche Handlungsfelder für die betriebliche Praxis. Hierzu gehören neben dem klassischen Arbeits- und Gesundheitsschutz, dem betrieblichen Eingliederungsmanagement, Arbeitszeitpolitik, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Pflegeverantwortung und Privatleben, Weiterbildung, die Gestaltung von Leistungsbedingungen und die Begleitung von Veränderungsprozessen.
Zu diesen Handlungsfeldern hat ver.di Vorschläge entwickelt, die die betrieblichen Interessenvertretungen bei der praktischen Umsetzung unterstützen. Diesen Vorschlägen ist gemein, dass sie neben konkreten inhaltlichen Ansätzen auch Ideen enthalten, wie die Kompetenz der Beschäftigten beim Aufspüren von Problembereichen und Ressourcen sowie bei der Entwicklung von Lösungen auf dem Weg zur menschengerechter Arbeit genutzt werden können.
Damit wandelt sich die Rolle der betrieblichen Interessenvertretungen. Sie brauchen in zunehmendem Maße neben Fach- auch Prozesskompetenz, um die Beteiligungsprozesse mit den Beschäftigten zu entwickeln zu begleiten und zu steuern.
Aus ver.di Sicht braucht es daher tarifliche Regelungen, die neben Sachthemen auch Gestaltungsprozesse und Beteiligungsrechte von Beschäftigten sichern und betrieblichen Akteuren bei der Umsetzung Freiraum, aber dennoch Orientierung geben.
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