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Presseabschlussmeldung A+A 2013

Presseabschlussmeldung A+A 2013

08.11.2013

A+A in Düsseldorf weiter im Aufwind: Mehr als 63.000 Fachbesucher sorgen für gute Stimmung in den Hallen

Nach vier Tagen Laufzeit endete die A+A in Düsseldorf am Freitag (08.11.) mit einem neuerlichen Besucherzuwachs sowie einem weiter gesteigerten internationalen Zuspruch. Sie hat damit ihre weltweit führende Stellung als Markt- und Kommunikationsplattform für sicheres und gesundes Arbeiten eindrucksvoll unterstrichen. Mehr als 63.000 Fachbesucher (2011: 60.100) informierten sich bei den gut 1.600 Ausstellern aus 55 Nationen über die neuesten Trends zu den Fachmesse-Schwerpunkten: Persönlicher Schutz, Gesundheit bei der Arbeit, betriebliche Sicherheit und spezielle Ausrüstungen für den betrieblichen Brand- und Katastrophenschutz. „Mehr als jeder Vierte war ein internationaler Besucher. Aus unseren 2009 gestarteten Partnerlandaktivitäten erwachsen wertvolle Kontakte sowohl in politischer als auch wirtschaftlicher Hinsicht. Diese helfen unseren Ausstellern beim Aufbruch in attraktive Wachstumsmärkte“, freut sich Joachim Schäfer, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf, über die starke Besucherresonanz und die länderübergreifend hohe Akzeptanz der A+A.

Nach Russland (2009) und Polen (2011) war in diesem Jahr die Türkei Partnerland der A+A. Eine erwerbstätige Bevölkerung von 23 Millionen Beschäftigten steht hier für ein hohes Anwenderpotenzial insbesondere hinsichtlich Persönlicher Schutzausrüstungen und Corporate Fashion. Halil Etyemez, stv. Minister der Türkei für Arbeit und soziale Sicherung, verwies bei der A+A 2013 auf die enormen Anstrengungen seines Landes zur Verbesserung des Arbeitsschutzes durch strengere gesetzliche Rahmenbedingungen und sehr weitgehende Arbeitsschutzbestimmungen.

Die Beziehungen auf politischer Ebene und zur Arbeitsschutzszene in der Türkei sollen noch weiter intensiviert werden. In Kooperation mit dem türkischen Arbeits- und Sozialministerium wird die Messe Düsseldorf gemeinsam mit ihrer türkischen Auslandsvertretung vom 5. bis 7. Mai 2014 in Istanbul die erste Turkish Occupational Safety + Health Exhibition (TOS+H Expo) organisieren.

Gute Stimmung in den Hallen – Markt auf Wachstumskurs
“Die A+A hat das Geschäft unserer dynamischen Branche weiter kräftig gepusht. Die Hallen waren an allen Tagen top besucht. Wer zur A+A kommt, handelt sehr qualitätsorientiert. Unsere Kunden investieren in den Schutz ihrer Mitarbeiter, achten auf hohen Tragekomfort, ansprechendes Design und eine einsatzgerechte Ausgestaltung der Schutzausrüstungen und Schutzkleidung”, fasst Klaus Bornack, Präsident des Messebeirates der A+A 2013 und Geschäftsführer der Bornack GmbH & Co. KG, die gute Stimmung der Anbieter in den Hallen zusammen.

Positiv sind auch die Marktvorzeichen. Nach Angaben einer zur A+A vorgestellten Studie von macrom liegt das Marktvolumen für PSA (Persönliche Schutzausrüstungen) in Deutschland jährlich bei rund 1,7 Milliarden Euro. Das entspricht einem Wachstum im Zeitraum von 2004 bis 2012 um 35 Prozent.

Prävention bringt wirtschaftliche Vorteile
In Parallelität zur Fachmesse zählte der internationale A+A-Kongress in diesem Jahr 5.500 Teilnehmer und setzte dabei ebenso positive wie deutliche Signale. Ein Schwerpunkt lag hier wie auch bei der internationalen Konferenz der International Labour Organization (ILO) auf der Prävention, der Anerkennung von Berufskrankheiten und dem richtigen Umgang mit Betroffenen. “Prävention ist eine Investition in die Zukunft. Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten zu erhalten und zu fördern, gewinnt länderübergreifend für die Unternehmen, die Sozialversicherungen wie auch für die Politik an Bedeutung”, bringt Bruno Zwingmann, Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit e. V., Kernaussagen der A+A 2013 auf den Punkt. Eine sichere und gesunde Arbeitswelt trage entscheidend zur Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen bei.

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung seien vielfältige Konzepte gefragt, wie Dr. Christa Sedlatschek, Direktorin der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA), anlässlich ihres A+A-Besuches betonte: „Es geht darum, positiv auf die Arbeitsfähigkeit einzuwirken. Das betrifft etwa Fragen der Arbeitsgestaltung, der Arbeitsorganisation, der mentalen Gesundheit, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der Arbeitsplatzsicherheit oder aber auch der besseren Integration von Migranten.“ Altersgerecht zu handeln erfordere nicht nur, seniorenbezogen zu denken, so Dr. Sedlatschek weiter: „Die Jungen sind die Älteren der Zukunft. Da müssen wir ansetzen, sie für den Arbeitsschutz und die Prävention gewinnen.“

Die nächste A+A findet in Düsseldorf vom 27.10. bis 30.10.2015 statt.