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Regierung: Zahl der Arbeitsunfälle geht zurück
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Regierung: Zahl der Arbeitsunfälle geht zurück
25.01.2005
Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle ist im Jahr 2003 gesunken.
Gleichzeitig sind weniger Berufskrankheiten gemeldet worden, wie die
Bundesregierung in ihrem Bericht über den Stand von Sicherheit und Gesundheit
bei der Arbeit und über das Unfall- und Berufskrankheitengeschehen 2003 (PDF,
212 Seiten) - der Ende Dezember 2004 veröffentlicht wurde - mitteilt. Sie
verweist auf die Präventionsanstrengungen der Betriebe sowie auf den
strukturellen Wandel in der Arbeitswelt. Die Bundesregierung stellt einen
Zusammenhang zwischen den veränderten Qualitätsanforderungen an die
Beschäftigten und neuen Gesundheitsrisiken fest. Danach seien gesundheitliche
Gefahren immer mehr Resultat physischer und psychischer Fehlbelastung.
In dem Bericht wird insbesondere auf die gesundheitlichen Beeinträchtigungen in
Berufen der Kranken- und Altenpflege hingewiesen, in denen mehr als eine
Million Menschen beschäftigt seien. Fehlbelastungen solcher Art seien jedoch in
der gesamten Wirtschaft verbreitet und verursachten Gesundheitsstörungen, die
hohe volkswirtschaftliche Kosten bedeuteten.
Aus dem Zusammenwirken neuer beruflicher Gesundheitsrisiken und externer
Belastungen lasse sich auch ein erheblicher Teil der Ursachen für die großen
Volkskrankheiten erklären. Besondere Anforderungen an die Qualität der
Arbeitsbedingungen und an den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz ergeben sich
laut Bericht aus der demographischen Entwicklung.
Anhand der Arbeitsunfähigkeitsstatistik lasse sich erkennen, dass mit
zunehmendem Alter unter den Beschäftigten die Zahl der Fehltage je
Krankheitsfall steige, nicht aber der Krankenstand. Als Ursache hierfür nennt
die Regierung Defizite in der Arbeitsgestaltung mit langjähriger Fehlbelastung.
Die Bundesregierung betont die Notwendigkeit, frühzeitig in gute
Arbeitsbedingungen und in die Förderung der Gesundheit zu investieren, um
Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten bis zum gesetzlichen Rente
nalter zu erhalten.
AplusA-online.de - Quelle: Deutscher Bundestag








