11.05.2017

Neue Interviewserie zu psychischen Belastungen bei der Arbeit

Geschäftsführerin, Präventionsexperte der gesetzlichen Unfallversicherung,
Vorstandsmitglied, Betriebsärztin oder Professorin - all diese Personen haben
unterschiedliche Perspektiven auf arbeitsbedingte psychische Belastungen.
Durchweg beschäftigen sie sich mit der Frage, ob und inwiefern diese ein Thema
in Betrieben und Institutionen sind, wo es besonders großen Handlungsbedarf
gibt, wie Veränderungen angestoßen werden können oder vor welchen
Schwierigkeiten die betriebliche Praxis steht. In der Interviewserie sprechen
mehr als 15 Interviewpartnerinnen und -partner aus verschiedenen Fach- und
Arbeitsbereichen über ihre persönliche Sicht und ihr Vorgehen.

Die Antworten der Interviewten geben vielfältige Impulse und Anregungen zur
Reduzierung der arbeitsbedingten psychischen Belastungen und möchten Leserinnen
und Leser dazu motivieren, ebenfalls aktiv zu werden. Ab sofort werden sie
wöchentlich unter "Stimmen aus der Praxis" veröffentlicht.

Auftakt der Serie ist Professorin Dr. Antje Ducki von der Beuth Hochschule für
Technik in Berlin. Sie betont den Stellenwert der Arbeitszeit als wichtige
Ressource, mit der bewusst umgegangen werden muss. Darauf folgt ein Interview
mit Herrn Benning, leitender Sicherheitsingenieur der Berliner Stadtreinigung.
Im Anschluss folgt ein Interview mit Gordon Bonnet, Geschäftsführer der
Industrie- und Handelskammer, Wiesbaden.

Das Arbeitsprogramm Psyche

Das Arbeitsprogramm "Schutz und Stärkung der Gesundheit bei arbeitsbedingten
psychischen Belastungen" - kurz "Arbeitsprogramm Psyche" - ist eines von drei
aktuellen Arbeitsprogrammen der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie
(GDA). Ziel ist es, bis zum Jahr 2018 die betrieblichen Akteurinnen und Akteure
umfassend zum Thema psychische Belastungen bei der Arbeit zu informieren und zu
qualifizieren.


Zu den Interviews


AplusA-online.de - Quelle: GDA Psyche