18/05/2017

HAKRO GmbH

HAKRO ist neuer Partner von „Cotton made in Africa“

  • Bezug von nachhaltig erzeugter Baumwolle von Kleinbauern aus Afrika
  • Partnerschaftsvertrag geschlossen
  • Kontinuierlicher Ausbau nachhaltiger Naturfasern geplant

Hamburg/Schrozberg (18.05.2017) − Die HAKRO GmbH (Schrozberg) hat ihre nächste Nachhaltigkeitsmaßnahme gestartet: Der Anbieter von Bekleidung für Corporate Fashion, Beruf, Freizeit und Sport hat jetzt einen Partnerschaftsvertrag, mit Cotton made in Africa (CmiA) geschlossen und wird künftig CmiA-zertifizierte Baumwolle beziehen. Die Baumwolle wird gemäß CmiA-Zertifikat ohne genetisch verändertes Saatgut, gefährliche Pestizide und künstliche Bewässerung erzeugt und verbessert die Arbeits- und Lebensverhältnisse von Hunderttausenden Baumwollkleinbauern und Tausenden Fabrikarbeitern in Afrika.

„Cotton made in Africa hat uns überzeugt“, kommentiert Carmen Kroll, die geschäftsführende Gesellschafterin von HAKRO. „Der Standard berücksichtigt sowohl soziale wie ökologische Aspekte. Und wir können mit unserer Teilnahme einen Beitrag leisten, den Baumwollsektor in Afrika zu stabilisieren sowie die Lebens- und Arbeitsverhältnisse in den Anbauländern zu verbessern.“

Nach der erst jüngst gestarteten Organic-Kollektion aus Bio-Baumwolle ist Cotton made in Africa eine weitere Maßnahme des mittelständischen Unternehmens, den Anteil nachhaltig erzeugter Naturfasern in den nächsten Jahren deutlich auszubauen. Das Unternehmen lässt die CmiA-Baumwolle von einem selbständigen Produktionspartner in der Türkei verarbeiten, der für HAKRO T-Shirts, Poloshirts, Sweatshirts und Sweatjacken fertigt. Der Betrieb unterliegt den Auflagen der Business Social Compliance Initiative (BSCI).

Tina Stridde, Geschäftsführerin der Aid by Trade Foundation, der Trägerin von CmiA, würdigt die neue Partnerschaft: „HAKRO zeigt, dass auch Unternehmen der Textilsparte Corporate Fashion, Beruf, Freizeit und Sport mit Cotton made in Africa ihre Nachhaltigkeitsleistung erhöhen und für ihre Kunden sichtbar machen können. Denn mehr und mehr nachhaltig ausgerichtete Unternehmen stellen höhere soziale und ökologische Anforderungen an ihre Arbeitsbekleidung. Wir freuen uns deshalb, mit HAKRO einen renommierten Partner gewonnen zu haben, der sich mit uns gemeinsam für die Kleinbauern in Afrika und eine zukunftsweisende Corporate Fashion engagiert.“

Als größte Initiative für nachhaltig produzierte Baumwolle in Afrika stellt Cotton made in Africa eine nachhaltige Grundlage für die textile Kette weltweit dar. Sie gibt Kleinbauern, die am Anfang der Modeindustrie stehen, ein Gesicht. Hunderttausende Kleinbauern profitieren von agrar- und betriebswirtschaftlichen Schulungen, die ihnen helfen, ihre Erträge und ihre Anbaumethoden zu verbessern. Frauen werden in ihrer gesellschaftlichen und beruflichen Selbstständigkeit gestärkt und Fabrikarbeiter profitieren von verbesserten Arbeitsbedingungen. Unternehmen gewinnen dafür einen nachhaltigen Rohstoff, der Menschenrechte wahrt und die Natur schützt.

HAKRO und die AbTF sind Mitglieder des Bündnisses für nachhaltige Textilien (Textilbündnis), das sich für sozial und ökologisch nachhaltigere Produktionsbedingungen in der Textilkette einsetzt.


Über HAKRO
Das 1987 als GmbH gegründete Familienunternehmen HAKRO hat seinen Ursprung in der von dem Schrozberger Unternehmer Harry Kroll (HaKro) 1969 gegründeten Textil-Einzelhandelsfirma. Das Unternehmen ist spezialisiert auf hochwertige Corporate Fashion, Berufs-, Freizeit- und Sportbekleidung. Kunden haben im aktuellen Katalog die Wahl zwischen 146 Modellen, 51 Farben, 15 Größen und drei Passformen – für Damen, Herren, Kinder und Unisex (T-Shirts, Polos, Sweats, Hemden, Blusen, Pullover, Jacken und Socken); der Vertrieb erfolgt über autorisierte Fachhändler in ganz Europa. Die gesamte Kollektion ist nach dem „Standard 100 by OEKO-TEX“ zertifiziert.

Das Unternehmen ist in den letzten Jahren stark gewachsen, 2016 erreichte das Unternehmen mit seinen 155 Mitarbeitern das beste Geschäftsergebnis in seiner Geschichte. HAKRO bezieht seine Textilien von selbständigen Produktionspartnern in der Türkei, Bangladesch, Laos, China und Tschechien. Das Qualitätsmanagement ist nach ISO 9001 zertifiziert. HAKRO ist seit 2009 Mitglied im UN Global Compact und seit 2015 im Bündnis für nachhaltige Textilien. www.hakro.com

Über Cotton made in Africa
Cotton made in Africa (CmiA) ist eine von Dr. Michael Otto gegründete, unabhängig agierende Initiative der Aid by Trade Foundation (AbTF). Seit ihrer Gründung 2005 setzt sie sich für den Schutz der Umwelt sowie bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen für Hunderttausende Kleinbauern und Tausende Fabrikarbeiter in der Baumwollindustrie Subsahara Afrikas ein. Aktuell nehmen rund 700.000 Kleinbauern und über 9.000 Fabrikarbeiter in neun Ländern an CmiA teil, die von besseren Arbeitsbedingungen profitieren. In Schulungen lernen die Kleinbauern effiziente und umweltschonende Anbaumethoden. Sie helfen ihnen, die Qualität ihrer Baumwolle zu verbessern, höhere Ernteerträge und damit ein besseres Einkommen für sich und ihre Familien zu erzielen. Rund 30 Unternehmen der internationalen Textilbranche nutzen CmiA-Baumwolle für ihre Produkte. In 2016 brachten sie rund 50 Millionen CmiA-Textilien auf den Markt. Konsumenten können CmiA-Produkte an einem kleinen, weinroten Gütesiegel mit der Cotton made in Africa-Aufschrift erkennen. www.cottonmadeinafrica.org



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