„So geht leise!“ – Tag gegen den Lärm

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Am 27. April 2016 findet der 19. Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day statt! In diesem Jahr unter dem Motto: „So geht leise!“ Zum Thema Lärm, dessen Folgen sowie Präventionsmöglichkeiten haben wir im Folgenden einige Infos, Links und Downloads zusammengestellt.

„Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day“
Der „Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day“ findet seit 1998 in Deutschland statt. Die Sensibilisierung in Bezug auf die Lärmproblematik sowie die Verbreitung des Wissens um Ursachen und Folgen des Lärms (sozial und gesundheitlich) sind elementare Bausteine des „Tag gegen Lärm“. Darüber hinaus stellt die fortgesetzte Aufklärung der Bevölkerung über Schall und seine Wirkung sowie nachhaltige Maßnahmen zu seiner Reduzierung in den unterschiedlichen Lebensbereichen eine zentrale Aufgabe des Aktionstages dar. Anhand von Aktionen rund um den „Tag gegen Lärm“ wird die Öffentlichkeit nachhaltig über das Thema Lärm informiert, und zwar unter dem Aspekt der Veränderung von lärmbelastenden Lebenssituationen.

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Download-Broschüre "Belästigender Lärm am Arbeitsplatz"
Die Broschüre "Belästigender Lärm am Arbeitsplatz" der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA). Die Broschüre zeigt, was es mit dem belästigendem Lärm auf sich hat, der zwar nicht als gehörgefährdend gilt, aber die Gesundheit der Menschen beeinträchtigen kann. Man erfährt auch, was man tun kann, um Lärmbelästigungen zu verhindern. Inhaltliche Schwerpunkte sind rechtliche Grundlagen, Schallwahrnehmung, Belästigung durch Lärm, Lärmauswirkungen und Lärmbewältigung.

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Die Lärmschutzverordnung - einfach erklärt
Die Lärmschutzverordnung regelt, wie viel Lärm Menschen bei der Arbeit ertragen dürfen. Auf der Website des Gehörschutz-Anbieters Sonic-Shop GmbH wir die Verordnung in kurzer Form und verständlichen Worten erklärt.

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Lärm am Arbeitsplatz
In Deutschland sind etwa vier bis fünf Millionen Beschäftigte an ihrem Arbeitsplatz gesundheitsgefährdenden Lärmbelastungen ausgesetzt. Trotz erheblicher Erfolge in der Prävention ist die Lärmschwerhörigkeit nach wie vor die häufigste anerkannte Berufskrankheit. Die Unfallversicherungsträger leisten allein für die Lärmschwerhörigkeit jährlich Rentenzahlungen von mehr als 170 Millionen Euro. Auf der Website des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) finden Sie wichtige Informationen zu Messung, Prüfung und Beratung sowie zahlreiche Hilfen für die Praxis.

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Gefährdungsbeurteilung
Auf der Website Gefährdungsbeurteilung finden Sie alle notwenigen Informationen zur Gefährdungsbeurteilung bei Lärmbelastungen, wie
• Art der Gefährdungen und deren Wirkungen
• Grenzwerte, Beurteilungskriterien
• Arbeitsschutzmaßnahmen
• Vorschriften, Regelwerk, Literatur
• Textbausteine für Prüflisten und Formblätter

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Handlungshilfe Lärm in der Bauwirtschaft
Lärmschwerhörigkeit ist die häufigste Berufskrankheit in der Bauwirtschaft. Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft erkennt jährlich ca. 100 Fälle der Berufskrankheit Lärmschwerhörigkeit an. Dabei wären viele der Gehörschäden vermeidbar. Mancher Baulärm kann ohne große Kosten bereits an der Quelle deutlich vermindert werden. Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft bietet eine Handlungshilfe zur Umsetzung der Lärm- und Vibrationsschutzverordnung zum Download an.

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Die 5 größten Fehler mit Lärm am Arbeitsplatz
Das Institut für Arbeitsschutz der DGUV meldet: 20 Prozent der europäischen Arbeitnehmer sind hohen Lärmpegeln ausgesetzt. Lärmschwerhörigkeit ist die häufigste anerkannte Berufskrankheit in Deutschland. Verbindliche Grenzwerte für „Lärm am Arbeitsplatz" gibt es per EU Direktive, trotzdem wird die Gefahrenquelle häufig vernachlässigt oder die Messungen werden nicht professionell durchgeführt. Ralph Schöne vom global agierenden Spezialisten für Lärmmesstechnik Cirrus Research, geht im Gespräch auf die 5 größten Fehler mit Lärm am Arbeitsplatz ein.

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FAQs, Informationen und Downloads zum Gehörschutz
Der Fachbereich „Persönliche Schutzausrüstung“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQs) zum Thema Gehörschutz und bietet zahlreiche Links und Downloads von Informationen und Präventionsleitlinien zum Gehörschutz sowie einer Software zu Auswahl von Gehörschützern an.

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Zu den Links und Downloads

Hörgerät mit Gehörschutzfunktion - Neues IFA-Prüfverfahren
Ohne Gehörschutz darf man im Lärmbereich nicht arbeiten. Das gilt auch für Personen, die ein Hörgerät tragen. Das bedeutet: Hörgerät raus, Gehörschutz auf, Kommunikation vorbei - denn die Kombination von Hörhilfe und Gehörschutz ist unzulässig. Das ist nun vorbei: Jetzt lässt sich prüfen, ob ein Hörgerät auch als Gehörschutz funktioniert. Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) hat dafür ein spezielles Prüfverfahren entwickelt.

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Wie steht es um Ihr Gehör? Online-Hörtest
Hier können Sie einen Online-Hörtest durchführen. Der Online-Hörtest zeigt auf, wie gut Sie gesprochene Zahlen mit Hintergrundlärm verstehen. Dies ist kein eindeutiger Test, der beweist, dass Sie ein Hörsystem benötigen. Der Test zeigt lediglich auf, ob Sie möglicherweise ein herabgesetztes Hörvermögen haben. Ein professioneller Hörtest, der aufzeigt, ob Sie ein Hörgerät benötigen, sollte ausschließlich von fachkündigen Spezialisten, so wie Hörakustikern durchgeführt werden.

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Download-Broschüre "Belästigender Lärm am Arbeitsplatz"
Die Broschüre "Belästigender Lärm am Arbeitsplatz" der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA). Die Broschüre zeigt, was es mit dem belästigendem Lärm auf sich hat, der zwar nicht als gehörgefährdend gilt, aber die Gesundheit der Menschen beeinträchtigen kann. Man erfährt auch, was man tun kann, um Lärmbelästigungen zu verhindern. Inhaltliche Schwerpunkte sind rechtliche Grundlagen, Schallwahrnehmung, Belästigung durch Lärm, Lärmauswirkungen und Lärmbewältigung.

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Tipps gegen Bürolärm
Durch den Wandel der Arbeitswelt hat die Kommunikation zwischen den Beschäftigten an Bedeutung gewonnen. Immer häufiger führen Unternehmen offene Bürostrukturen ein, was eine höhere Geräuschkulisse mit sich bringt. Doch Lärm im Büro zerrt an den Nerven. Die Broschüre "Akustik im Büro - Hilfen für die akustische Gestaltung von Büros" zeigt auf, wie der Bürolärm gedämpft werden kann.

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