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„Safety´s No. 1“: A+A 2011 schließt mit starkem Besucher-Plus – mehr als 60.000 kamen nach Düsseldorf

Mit einem Aussteller- und Flächenbuchungsrekord war die A+A 2011 in Düsseldorf gestartet und nach vier Tagen Laufzeit (18. – 21. Oktober) kann die international führende Fachmesse mit Kongress für Persönlichen Schutz, betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit auch einen neuen Besucher-Spitzenwert verzeichnen. 60.100 Fachbesucher, so viele wie nie zuvor in der Veranstaltungshistorie (2009: 55.800), informierten sich bei den gut 1.600 Ausstellern aus 54 Nationen über aktuelle Trends und Produktinnovationen rund um sicheres und gesundes Arbeiten und die Realisation störungsfreier Betriebsabläufe.

 

Jeder vierte Besucher kam aus dem Ausland. Ein deutlicher Zuwachs ergab sich insbesondere aus Ländern Süd- und Mittelamerikas.

„Mit diesem Ergebnis hat die A+A ihre weltweit hervorgehobene Stellung als `Safety´s No. 1-Event´ weiter ausgebaut. Keine andere Branchenveranstaltung bietet einen derart kompletten Produkt-Überblick und setzt durch den intensiven Expertenaustausch so viele fachliche Impulse“, bilanziert Joachim Schäfer, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf, das Ergebnis und die Neuheiten-Vielfalt.

Von guten Gesprächen zwischen Anbietern und ihren Kunden weiß ebenfalls Klaus Bornack, Vorsitzender des Messebeirates und Geschäftsführer der Bornack GmbH & Co. KG, zu berichten: „An der Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter wird nicht gespart. Qualitativ hochwertige Schutzartikel schützen nicht nur besser, sie erfreuen sich auch einer höheren Anwender-Akzeptanz und sind deshalb aktuell immer stärker nachgefragt. Der intensive Austausch mit Kunden bei der A+A lieferte auch wertvolle Erkenntnisse im Hinblick auf die weitere Produktentwicklung.“ 

Bestätigung finden Bornacks positive Einschätzungen durch aktuelle Marktzahlen, die im Rahmen der A+A präsentiert wurden. Einer Studie von macrom Marketingresearch & Consult folgend befindet sich der deutsche Markt für Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) im Aufwind und weist derzeit ein Volumen auf von etwas mehr als 1,6 Milliarden Euro. Die größten Marktsegmente sind hierbei Schutzbekleidung (633 Mio. Euro), Handschutz (371 Mio. Euro) und Fußschutz (224 Mio.). Im ersten Halbjahr 2011 konnten die Hersteller je nach Segment teils Umsatzzuwächse gegenüber dem Vorjahreszeitraum von bis zu 15 Prozent verzeichnen, wobei allerdings gut ein Drittel des Wachstums auf Preissteigerungen in Folge von Rohstoffpreiserhöhungen basiert. Im Zeitraum von 2004 bis 2010 ist der Markt um 27 Prozent gewachsen. Das weltweite Marktvolumen für PSA wird auf mindestens 17 Milliarden Euro geschätzt (Quelle: Matrix insight). 

Der neu ins Programm der A+A Fachmesse aufgenommene Bereich „spezielle Ausrüstungen für den betrieblichen Katastrophenschutz“ wurde von den Besuchern gut angenommen. Die Stände der Aussteller u. a. mit Angeboten zu entsprechenden persönlichen Schutzausrüstungen, ABC-Schutz, technischen Hilfsmitteln, Dekontamination oder auch Leit-, Melde- und Informationstechnik, waren auch hier stark frequentiert.

„Nach der erfolgreichen Premiere des Forums Katastrophenschutz mit Kongressvorträgen und Präsentationen im Jahr 2009 war dieser zweite Schritt die logische Fortsetzung. Die A+A richtet sich an ein breites Fachpublikum für Arbeitsschutz und Sicherheitsmanagement – Bereiche, die auf Grund veränderter Gefährdungslagen weltweit immer mehr an Einfluss gewinnen. Und bei Großschadenereignissen müssen alle Akteure eng zusammenarbeiten: Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, andere Behörden und betroffene Firmen“, betont Albrecht Broemme, Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerks (THW), die Bedeutung des Themas und der A+A.

Auf dem Gemeinschaftsstand von THW, Werkfeuerwehrverband Deutschland (WFVD) und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Halle 6 konnten sich die A+A-Besucher in Präsentationen und Gesprächen über die Abläufe zur Bewältigung von Unglücksfällen außerordentlicher Dimension informieren.

A+A Kongress mit mehreren tausend Teilnehmern
Der A+A Kongress zählte mehr als 5.000 Teilnehmer und bot mit seinen 60 Veranstaltungsreihen eine Bandbreite aktueller Themen zu gesellschaftlichen Entwicklungen, Reformvorhaben der nationalen und europäischen Politik, technischen und organisatorischen Innovationen sowie neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen. So diskutierte zum Beispiel die in den A+A Kongress eingebettete Herbstkonferenz der Gesellschaft für Arbeitswissenschaften (GfA), inwieweit mit neuen Konzepten zur Arbeitszeitaufteilung und Arbeitsorganisation den zunehmenden Anforderungen an Mitarbeiter in Bezug auf Flexibilität und Mobilität begegnet werden kann. 

„Die demografische Entwicklung und der Fachkräftemangel sind schon jetzt spürbar. Hinsichtlich des Kampfes um die besten Köpfe gewinnen in den Unternehmen dabei Fragen der Qualität der Arbeit immer mehr an Bedeutung. Durch eine effektive und effiziente Prävention können Lebensqualität, Mobilität und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter verbessert und ein Großteil der sonst erforderlichen Krankheits- und Krankheitsfolgekosten verringert werden“, unterstreicht Bruno Zwingmann, Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit Basi e. V., die Bedeutung präventiven Handelns. Vielfältige Unternehmensbeispiele seien Belege dafür, dass Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes einen Rückgang der Mitarbeiterfluktuation bewirkten, die Prozess- und Produktqualität und somit auch das Image steigerten.

Einer besonders starken Beteiligung erfreuten sich im Rahmen des A+A Kongresses der Tag der Sicherheitsbeauftragten mit gut 700 Teilnehmern, der Tag der Betriebs- und Personalräte mit 300 Teilnehmern oder auch der Unternehmertag mit fast 300 Unternehmern vorrangig aus Kleinbetrieben.

Internationale Akzente setzten die Konferenz der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO/ Unterorganisation der UN) mit mehreren hundert Teilnehmern und der „deutsch-polnische Arbeitsschutzdialog“. Im Mittelpunkt standen hier die jeweiligen nationalen Arbeitsschutzstrategien und das Zusammenwachsen der Märkte für Persönliche Schutzausrüstungen, etwa mit Bezug auf übergeordnete Normen und Richtlinien im Europäischen Binnenmarkt. Polen war Partnerland der A+A 2011.

Viele Produkthighlights der Aussteller
Die Aussteller präsentierten sich im Rahmen der A+A 2011 äußerst innovationsfreudig mit einer Fülle an neuen Produkten und Services. Zu den Produkthighlights zählten dieses Mal u. a. Schutzbekleidung und –artikel speziell für Frauen (z. B. Schutzüberschuhe mit Stahlkappe für „High Heels“, feminine „Blaumänner“ oder auch Schutzhelme in modischen Farben mit Schmuckapplikationen), der ergonomisch perfekte Büro- oder Montagearbeitsplatz – abstimmbar auf die individuellen physischen, akustischen und visuellen Bedürfnisse – sowie auch kompakte und doch sehr leistungsstarke Messgeräte zur Bestimmung von Schadstoffbelastungen.

Angesagte Styling-Trends und Funktionsaspekte auf dem Gebiet der Berufs- und Schutzbekleidung standen im Mittelpunkt der A+A Modenschau in Halle 5. Ergonomie-Lösungen in Büro und Produktion bildeten die Schwerpunkte des Themenparks WorkplaceDesign (Halle 7a). In Halle 9 informierte der gut besuchte „Innovationspark Gefahrstoffe“ über neue Produkte, Konzepte und Services für das Handling von Stoffgemischen mit hohem Gefährdungspotenzial für Mensch & Gut.

Weitere Informationen online unter: http://www.AplusA.de 

Die nächste A+A findet in Düsseldorf vom 05. - 08. November 2013 statt.

Messe Düsseldorf GmbH
Pressereferat A+A 2011
Martin-Ulf Koch/ Larissa Browa (Presseassistenz)
Tel. +49(0)-211-45 60-444/ -549
FAX +49(0)-211-45 60-8548
Email.

PM07d_asb – 21. Oktober 2011